28. März 2013

Too much information...

Über die Osterfeiertage werden wir zu Männchens buckliger Familie ins schöne Niedersachsen (Bruder) bzw. NRW (Schwester) fahren. Morgen ist erstmal der Bruder dran. Ihr wisst schon, die Ökofamilie mit meiner kleinen Schwiegernichte und Bio-Claudi. Und irgendwie hab ich jetzt doch keine Lust mehr zu...

Claudi rief uns nämlich heute Morgen an und fragte, ob wir nicht Lust hätten, einen Saunagutschein - einer der vielen Gutscheine, die sie im Groupon-Rausch erworben hat - morgen Abend einzulösen. Da ich jedoch kränkle und die sich dem Saunieren anschließende Lachsvesper für mich als absolute Fischverweigerin für mich reine Verschwendung ist, haben wir dankend verzichtet.

Auf unsere Rückfrage, wieso sie denn nicht selbst gehen wollen, teilte uns Claudi mit, dass sie morgen Eisprung hätte und man ja am 2. Kind bastle. Also das mit dem 2. Kind ist ja schon seit Jahren Thema, ob die Familie es hören will oder nicht, aber nun ja, ich möchte es eigentlich nicht wissen, dass meine Gastgeber poppen wollen, wenn wir uns gerade im Haus befinden... Fühlt man sich ja auch irgendwie als Störenfried, ne?

Neulich kam ja auch von meiner Nichte der Spruch: "Gestern hat der Papa die Mama begattet, damit ich bald ein Brüderchen kriege."

Ja nee, echt jetzt: Too much information... *abwink*

7 Kommentare:

  1. Furchtbar.
    Es gibt auch ein Recht auf Nichtwissen, sag ich da immer.
    Ebensowenig wie mich Einzelheiten über die Verdauungsprozesse anderer interessieren, möchte ich genauestens über ihren Zyklus Bescheid wissen und über ihre Begattungsaktionen.
    Ätzend, wenn man darauf hinweisen oder sich dafür rechtfertigen muss, wenn man das nicht wissen will.
    Fühlen die sich so aufgeklärt und cool, wenn sie offen darüber sprechen und andere zumüllen? Sind sie so exhibitionistisch? Oder so blöd? Geschmacklos.
    Und dann ist man ja immer heilfroh, wenn diese Frauen schwanger werden und das Thema damit abebbt...
    Schön ist ja übrigens auch, wenn man zum Essen eingeladen ist und sich Erklärungen zu den Speisen anhören darf, wie: Grüner Salat ist gut für die Spermien.
    Fröhliche Ostertage wünscht dir Christine

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  2. Oh nee, das sind so Sachen, die will man einfach nicht wissen. Genauso finde ich es nicht angebracht, das Kind daran teilhaben zu lassen, schließlich hat es ein Recht auf unbeschwerte Kindheit ohne das Wissen der poppenden Eltern. Und das sage ich, die ja nun wirklich nicht verklemmt ist.

    "Hömma Schätzchen, Mama und Papa gehn jetzt poppen, dass du auch schön still bist, damit wir uns besser drauf konzentrieren können, ja?"
    Ähhhhhhhhh!

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  3. Kann es sein, daß Privatsphäre immer mehr zu einem Fremdwort wird? Ich muß mir, wenn ich mit dem ÖPNV unterwegss bin, schon genug höchst private Gespräche mit anhören, wenn man um mich herum wieder mit dem Telefonieren nicht warten kann, bis man zu Hause ist. Und nein, bestimmte Dinge will ich auch aus meinem privaten Umfeld einfach nicht wissen.

    Kann mir jemand sagen, woran es liegt, daß manche Menschen wirklich alles ohne Rücksicht auf Verluste herausposaunen müssen?

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  4. danke, dass du das mit uns teilst :p
    ich hatte mich auch sehr gefreut, endlich über die Ausstattung von Familienmitgliedern informiert zu werden bzw. über die Unzulänglichkeiten anderer. denen kann man ja nicht mehr ins Gesicht sehen ;)

    bleibt nur die Frage offen, was war vorher? die geschmacklosen Reality-Soaps oder der verbale Strip-Tease zu jeder Zeit an jedem Ort??

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  5. Ach Du liebe Zeit!!! Für mich auch viel zu viel Information.

    LG

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  6. Igitt.
    "Es gibt auch ein Recht auf Nichtwissen" - super, DEN merke ich mir.

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  7. Ja, schon ein bisschen viele Infos auf einmal... und wär mir irgendwie auch unangenehm, wenn ich da übernachte und weiss, dass da nebenan für Kinderzeugung geübt wird...

    Frohe Ostern!

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