Ich mache ja wahnsinnig gerne bei Gewinnspielen mit. V. a. bei den regionalen, weil da die Gewinnchancen am Höchsten sind. Prompt habe ich auch neulich einen Friseurgutschein gewonnen. Der auch ganz passend kam, denn ich sah aus wie Kraut und Rüben, nachdem ich bereits seit... ähm... geschätzten 1,5 Jahren den Gang zum Friseur gemieden habe wie der Teufel das Weihwasser. Meine Haare gingen mir schon fast zum Arsch, was aber nichts bedeuten muss, weil ich einen stummeligen Oberkörper habe, dem ein monströser Hintern entgegenkommt...
Da der Gutschein ein Verfallsdatum hatte, ging ich also. Ich bin ja so ein Frisuren-Invalide. Ich bin zu blöd, aus meinem Haupthaar etwas anderes zu zaubern als einen langweiligen Pferdeschwanz. Und selbst da steht mir oben immer alles wild ab. Ich habe langweilige glatte Haare und einen Wirbel und dadurch einen sturen Mittelscheitel, der auch dann so fällt, wenn ich mit roher Gewalt den Scheitel anders ziehe. Einmal den Kopf bewegt - und wieder isser da, der blöde Mittelscheitel! Haare offen nervt. Fliegen mir in die Fresse und in alles, wo man Haare nicht gebrauchen kann, z. B. in den Teller, aus dem man gerade isst. Also doch Pferdeschwanz. Ständiger Kommentar meiner Mutter: "Mach doch mal was Anderes als diesen blöden Pferdeschwanz, du siehst so streng und alt damit aus."
Nun denn! Ganz kurz wollte ich die Haare nicht. Ich habe einfach zu viel Angst, dass es mir nicht gefällt, und ab ist halt ab. Früher hatte ich immer kurze Haare, weil meine Mutter ihren 3 Töchtern IMMER kurze Haare geschnitten hat. Warum auch immer, man dachte natürlich stets, ich sei ein Junge, und ich finde, ich war ein sehr unschönes Kind... Als junge Frau standen mir die kurzen Haare aber sehr gut. Nur hatte ich damals locker 5-10 kg weniger und nicht so ein Mopsgesicht... Die Haare ließ ich mir erst nach Gusto wachsen, als ich nicht mehr zu Hause lebte. Aber dann richtig, so ohne Eingreifen und ohne Nachdenken.
Ach ja, der Friseurbesuch, da war ja was, wollte ich doch von erzählen! Äh ja, war nicht so aufregend, außer dass ich danach stolz meine neue Frisur offen(!) tragend durch die Stadt spazieren führte. 20 cm waren ab, das ist doch was, nicht?! Außerdem schön durchgestuft, Spliss wech, alles gut! Ich fühlte mich wie optisch neu geboren!
Danach musste ich gleich zu meiner Chefin, also der Dame, für die ich schwarz ein paar Büroarbeiten erledige. Diese Frau ist der netteste Mensch, den ich kenne, und sie hätte niemals solch eine Gelegenheit verstreichen lassen, mir ein Kompliment zu machen. Aber - nüschts. Sie hat es nicht gemerkt. 20 cm wech, und sie hat es nicht gemerkt! Gut, sie ist immer sehr gestresst, daran kann's liegen.
Zu Hause stellte ich mich Kopf schüttelnd vor das Männchen. Nüschts! Und das, wo er sogar wusste, dass ich an diesem Tag zum Friseur wollte. Ja gut, mann kann sich ja nicht alles merken, und 20 cm weniger fallen doch auch gar nicht auf!!! Da hätte ich schon mit einer Sinead O'Connor-Gedächtniskugel herumspringen müssen, dass der Typ mal was mitkriegt!
Joah, was soll ich sagen nach mehreren Tagen - es ist gerade mal einer einzigen Person aufgefallen, dass die Haare viiiiiel kürzer waren. Nichtmal meine Mutter, Madame "Geh doch mal zum Friseur, lass mal was abschneiden, das sieht dann viel besser aus!", hat was gemerkt. Und sich dann damit rausgeredet, dass ich ja eh immer die Haare zusammenhabe und man dann eh nicht merkt, ob die 20 cm länger oder kürzer sind.
27. Februar 2013
24. Februar 2013
Interessante Jobmöglichkeit
Neulich bei der Lektüre der Regionalzeitung.
Männchen ruft zu mir rüber: "Schau mal, darauf könntest du dich doch super bewerben!"
Ja, ich werde mich mal erkundigen, an welche Adresse ich meine Unterlagen schicken muss... Auf jeden Fall wäre ich für den Job bestens geeignet!
Männchen ruft zu mir rüber: "Schau mal, darauf könntest du dich doch super bewerben!"
Ja, ich werde mich mal erkundigen, an welche Adresse ich meine Unterlagen schicken muss... Auf jeden Fall wäre ich für den Job bestens geeignet!
21. Februar 2013
Nett oder doof?
Ich hab ja die letzten Wochen wieder mal ein paar Absagen bekommen. Und die meisten Schreiben sind natürlich 1:1 austauschbar. Immer das gleiche Gelaber "Leider haben wir uns für einen anderen Bewerber entschieden, blablabla...". Im Endeffekt ist es ja auch wurscht.
Das eine Schreiben hatte aber mal einen etwas anderen Abschlusssatz, und der ging so:
"Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebens- und Berufsweg alles Gute und das notwendige Quäntchen Glück, das Ihnen vielleicht dieses Mal noch gefehlt hat."
Jetzt meine Frage: Findet ihr den Glücksspruch doof oder nett?
Ich fand ihn total doof. Haben die die Leute ausgewürfelt oder wieso lag das an mangelndem Glück, dass sie mich nicht genommen haben? Ich finde das so richtig gehässig.
Männchen hingegen meinte: "Och, das ist doch total nett!"
Bin ich ein kleines Sensibelchen geworden? Wie findet ihr den Satz?
Das eine Schreiben hatte aber mal einen etwas anderen Abschlusssatz, und der ging so:
"Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebens- und Berufsweg alles Gute und das notwendige Quäntchen Glück, das Ihnen vielleicht dieses Mal noch gefehlt hat."
Jetzt meine Frage: Findet ihr den Glücksspruch doof oder nett?
Ich fand ihn total doof. Haben die die Leute ausgewürfelt oder wieso lag das an mangelndem Glück, dass sie mich nicht genommen haben? Ich finde das so richtig gehässig.
Männchen hingegen meinte: "Och, das ist doch total nett!"
Bin ich ein kleines Sensibelchen geworden? Wie findet ihr den Satz?
18. Februar 2013
Backen für Loser
Zwei Dinge vorweg:
1. Ja, ich kann backen. Eigentlich. Ich backe Zupfkuchen, Spiegeleierkuchen, Muffins, was man halt so backen kann, ohne den Teig horizontal zerlegen zu müssen. (Ich muss mir unbedingt sowas zulegen!) Wie das folgende Grauen in meiner Küche Einzug halten konnte, ist mir im Nachhinein nicht mehr so recht klar...
2. Ich hasse Backblogs, denn da fühle ich mich immer so klein und doof und faul und unfähig. Schert euch zum Teufel, ihr Vorzeigehausfrauen! Und dann noch Größe 34 tragen, was seid ihr für Monster!?
Jedenfalls: Männchen und ich haben gestern Abend eine Backsession eingelegt. Männchen hatte nämlich die Tage Geburtstag und möchte den Kollegen Kuchen mitbringen. Da ihm mein klassischer Zupfkuchen zu profan ist, entschied er sich für einen Dattelkuchen nach dem Rezept seiner Mama, den er selbst gebacken hat und der - Man muss schon "leider" sagen... - gelang. Ich sollte zwei Biskuitrollen beisteuern.
Biskuitrollen hab ich schon als Teenager gebacken. Meine letzte Rolle ist zwar mittlerweile etwas länger her, und mit dem Rollen ist das ja immer etwas tricky, aber hey, was mir als Teenie schon gelang...!
Was soll ich sagen.... lasst Bilder sprechen!
So muss eine Biskuitrolle aussehen:
Mein Ergebnis:
Biskuitrolle Nummer 1:
Was hab ich mich gefreut, als sich das Ding problemlos rollen ließ. Was hab ich mich gefuchst, als es beim Entrollen an allen Ecken und Kanten auseinander bröckelte. Am Ende ließ ich das Teil oben offen, klatschte die Creme rein und verschloss alles mit noch mehr Creme. Sieht scheiße aus, aber Männchens Kollegen sollen gefälligst Humor beweisen!
Biskuitrolle Nummer 2:
Ließ sich ebenfalls problemlos ins Tuch einrollen, das hinterhältige Arschloch. Beim Entrollen brach es dann auseinander an mehreren Stellen.
Da war nichts mehr zu retten. Um die schönen Zutaten nicht wegwerfen zu müssen, war Kreativität gefragt. Et voilà!
Nun ja, das Teil bleibt zuhause.
Na ja, wie sagte mein Oppa immer so schön: "Im Magen kommt eh wieder alles zusammen!"
P. S.: Männchens Kommentar: "Soll ich sie (die Kollegen) vorher was unterschreiben lassen, dass ich für gesundheitliche Schäden nicht hafte?" Blödbacke. Aber selbst 'ne ganze Packung Amaranth-Crispies runterschmeißen und die Küche in ein Schlachtfeld verwandeln...
1. Ja, ich kann backen. Eigentlich. Ich backe Zupfkuchen, Spiegeleierkuchen, Muffins, was man halt so backen kann, ohne den Teig horizontal zerlegen zu müssen. (Ich muss mir unbedingt sowas zulegen!) Wie das folgende Grauen in meiner Küche Einzug halten konnte, ist mir im Nachhinein nicht mehr so recht klar...
2. Ich hasse Backblogs, denn da fühle ich mich immer so klein und doof und faul und unfähig. Schert euch zum Teufel, ihr Vorzeigehausfrauen! Und dann noch Größe 34 tragen, was seid ihr für Monster!?
Jedenfalls: Männchen und ich haben gestern Abend eine Backsession eingelegt. Männchen hatte nämlich die Tage Geburtstag und möchte den Kollegen Kuchen mitbringen. Da ihm mein klassischer Zupfkuchen zu profan ist, entschied er sich für einen Dattelkuchen nach dem Rezept seiner Mama, den er selbst gebacken hat und der - Man muss schon "leider" sagen... - gelang. Ich sollte zwei Biskuitrollen beisteuern.
Biskuitrollen hab ich schon als Teenager gebacken. Meine letzte Rolle ist zwar mittlerweile etwas länger her, und mit dem Rollen ist das ja immer etwas tricky, aber hey, was mir als Teenie schon gelang...!
Was soll ich sagen.... lasst Bilder sprechen!
So muss eine Biskuitrolle aussehen:
Mein Ergebnis:
Biskuitrolle Nummer 1:
Was hab ich mich gefreut, als sich das Ding problemlos rollen ließ. Was hab ich mich gefuchst, als es beim Entrollen an allen Ecken und Kanten auseinander bröckelte. Am Ende ließ ich das Teil oben offen, klatschte die Creme rein und verschloss alles mit noch mehr Creme. Sieht scheiße aus, aber Männchens Kollegen sollen gefälligst Humor beweisen!
| Sieht übrigens auf dem Bild besser aus als in echt... |
Biskuitrolle Nummer 2:
Ließ sich ebenfalls problemlos ins Tuch einrollen, das hinterhältige Arschloch. Beim Entrollen brach es dann auseinander an mehreren Stellen.
Da war nichts mehr zu retten. Um die schönen Zutaten nicht wegwerfen zu müssen, war Kreativität gefragt. Et voilà!
Nun ja, das Teil bleibt zuhause.
Na ja, wie sagte mein Oppa immer so schön: "Im Magen kommt eh wieder alles zusammen!"
P. S.: Männchens Kommentar: "Soll ich sie (die Kollegen) vorher was unterschreiben lassen, dass ich für gesundheitliche Schäden nicht hafte?" Blödbacke. Aber selbst 'ne ganze Packung Amaranth-Crispies runterschmeißen und die Küche in ein Schlachtfeld verwandeln...
16. Februar 2013
Book porn
So hat Männchen es gerade bezeichnet, dass ich meine Erwerbungen auf dem mehrmals im Jahr stattfindenden Stadtbücherei-Flohmarkt fotografiere. Ich mache das zum 1. Mal und das Bild ist auch nicht sonderlich ästhetisch, also was will der Mann von mir?!
Jedenfalls muss ich mir seit einiger Zeit eingestehen, dass ich ein Problem habe. "Mein Name ist freundliche Misanthropin, und ich bin büchersüchtig..." - "Hallo, freundliche Misanthropin!"
Allein schon wegen meiner Büchersammlung müssen wir uns eine größere Wohnung nehmen. Die Teile stapeln sich in jedem freien Winkel. Dazu habe ich über eine ebenfalls süchtige Freundin "lovelybooks" für mich entdeckt, bin seit einem Jahr dabei und hatte in den letzten Monaten eine erschreckende Gewinnquote. Es vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht ganz vorsichtig dem Männchen beichten muss: "Du, ähm, ich hab ein Buch gewonnen zum Rezensieren..." (Und hey, meine Rezensionen sind wirklich gut!) Luxusproblem, ich weiß. Aber wenn ich nicht jetzt Zeit zum Lesen habe, wann dann? Und irgendeine Freude im trostlosen Leben muss man doch haben.
Siehe zum Bleistift: Diese Woche habe ich 3 Absagen gekriegt. Neuer Wochenrekord. Dafür habe ich 4 Bücher gewonnen. Ebenfalls neuer Wochenrekord. Der Herr nimmt, der Herr gibt...
Jedenfalls musste ich natürlich zum Bücherflohmarkt heute, und nun ja, ich finde, ich hab mich echt zurückgehalten. Nur 13 Bücher à 50 Cent. Und das Männchen hat ausnahmswese auch 6 Stück gefunden für sich! Selbstverständlich bei ihm alles Ratgeber und Sachbücher, aber egal, Buch ist Buch. Dieses Mal darf er sich nicht beschweren.
Hier also meine Beute für die, die es interessiert:
Und wie ihr seht, hab ich auch brav ein paar Bewerbungsbücher gekauft. Und Online-Journalismus ist ja auch was für die Jobrecherche. (Auch wenn ich glaube, dass mir Journalismus nicht liegt.) Und natürlich interessieren mich Piraten nicht, aber ich habe jetzt den Ehrgeiz entwickelt, die C.H.Beck-Wissensreihe zu sammeln, ha! Und ich mag Bücher, die komplexe Dinge auf einfache Weise für Kinder erklären wie das Buch "Geschichte der Wirtschaft".
Na, wer ist denn hier noch büchersüchtig?
Jedenfalls muss ich mir seit einiger Zeit eingestehen, dass ich ein Problem habe. "Mein Name ist freundliche Misanthropin, und ich bin büchersüchtig..." - "Hallo, freundliche Misanthropin!"
Allein schon wegen meiner Büchersammlung müssen wir uns eine größere Wohnung nehmen. Die Teile stapeln sich in jedem freien Winkel. Dazu habe ich über eine ebenfalls süchtige Freundin "lovelybooks" für mich entdeckt, bin seit einem Jahr dabei und hatte in den letzten Monaten eine erschreckende Gewinnquote. Es vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht ganz vorsichtig dem Männchen beichten muss: "Du, ähm, ich hab ein Buch gewonnen zum Rezensieren..." (Und hey, meine Rezensionen sind wirklich gut!) Luxusproblem, ich weiß. Aber wenn ich nicht jetzt Zeit zum Lesen habe, wann dann? Und irgendeine Freude im trostlosen Leben muss man doch haben.
Siehe zum Bleistift: Diese Woche habe ich 3 Absagen gekriegt. Neuer Wochenrekord. Dafür habe ich 4 Bücher gewonnen. Ebenfalls neuer Wochenrekord. Der Herr nimmt, der Herr gibt...
Jedenfalls musste ich natürlich zum Bücherflohmarkt heute, und nun ja, ich finde, ich hab mich echt zurückgehalten. Nur 13 Bücher à 50 Cent. Und das Männchen hat ausnahmswese auch 6 Stück gefunden für sich! Selbstverständlich bei ihm alles Ratgeber und Sachbücher, aber egal, Buch ist Buch. Dieses Mal darf er sich nicht beschweren.
Hier also meine Beute für die, die es interessiert:
Und wie ihr seht, hab ich auch brav ein paar Bewerbungsbücher gekauft. Und Online-Journalismus ist ja auch was für die Jobrecherche. (Auch wenn ich glaube, dass mir Journalismus nicht liegt.) Und natürlich interessieren mich Piraten nicht, aber ich habe jetzt den Ehrgeiz entwickelt, die C.H.Beck-Wissensreihe zu sammeln, ha! Und ich mag Bücher, die komplexe Dinge auf einfache Weise für Kinder erklären wie das Buch "Geschichte der Wirtschaft".
Na, wer ist denn hier noch büchersüchtig?
13. Februar 2013
Le grande Auslösung
Wie ihr wisst - und konsequent ignoriert habt - wollte ich das tolle Buch "Begraben unter Gänseblümchen" unter die Leute bringen.
Der Ansturm war überragend, und ich danke "nickel" und "Gänseblümchen" sowie der auf den letzten Drücker in den Lostopf gesprungenen "hannibla" für ihre rege Teilnahme!
Das Los hat entschieden - ich verzichte hiermit auf detaillierte Erklärungen, mit welch aufwändigem statistischen Prinzip ich ausgelost habe.
And the winner is...
Ich gratuliere dir und hoffe, du hast mehr Spaß mit dem Buch als ich. ;-) Lass mir doch bitte eine Mail zukommen auf der extra eingerichteten, irreführenden Mailadresse jetztmusstduaberauch[a]weinenvorglueck.de.
Und ich hoffe, hannibla und Gänseblümchen sind nicht allzu traurig. Vielleicht verlose ich ja bald mal wieder ein Buch.
Der Ansturm war überragend, und ich danke "nickel" und "Gänseblümchen" sowie der auf den letzten Drücker in den Lostopf gesprungenen "hannibla" für ihre rege Teilnahme!
Das Los hat entschieden - ich verzichte hiermit auf detaillierte Erklärungen, mit welch aufwändigem statistischen Prinzip ich ausgelost habe.
And the winner is...
NICKEL!!!
Ich gratuliere dir und hoffe, du hast mehr Spaß mit dem Buch als ich. ;-) Lass mir doch bitte eine Mail zukommen auf der extra eingerichteten, irreführenden Mailadresse jetztmusstduaberauch[a]weinenvorglueck.de.
Und ich hoffe, hannibla und Gänseblümchen sind nicht allzu traurig. Vielleicht verlose ich ja bald mal wieder ein Buch.
11. Februar 2013
Was für ein Kacktag!
Ich muss jetzt rumkotzen, es hilft nichts. Ich platze sonst!
Ich hab heute zwei Absagen kassiert. Was bei den wenigen Bewerbungen, die mittlerweile noch ausstehen, ein enormer Schnitt ist. Bei der einen Stelle war's eh klar. Ich war nicht richtig spezialisiert, wie immer halt... Beim anderen handelte es sich um ein Praktikum, und verdammt nochmal, die hätten mich wenigstens einladen müssen, diese Wichser, denn der Laden wird weder von Bewerbern überrannt, noch könnte jemand deutlich mehr qualifiziert sein für die Scheiße als ich. Und meine Bewerbung war bombig, bei aller Bescheidenheit.
Verfickte Kackvögel, ich hoffe, euer Laden fliegt in die Luft!!!
Und jetzt schickt mir eine gute Freundin eine SMS, dass sie zum 2. Mal durchs 1. Staatsexamen geflogen ist. Während wir bislang nur gezittert haben, ob sie an ihren Wunschort ins Ref kommt, ist sie durchgefallen. Zum 2. Mal = das Studium war für die Katz. Das kann nicht sein! Sie ist scheißgut, sie hat alle Prüfungen mit Bravour gemeistert, das hätte schlimmstenfalls einen 2er-Schnitt geben dürfen. Wie kann sie durchgefallen sein?! "Tja,", sagt ihr jetzt vielleicht, "wenn sie schonmal durchgefallen ist, dann ist sie wohl doch nicht so gut." Nein, das stimmt nicht! Beim 1. Mal hatte sie in allen Prüfungen 1er und 2er und flog nur durch, weil sie mitten in einer der (ge)wichtigsten Prüfungen die geschlechtsbedingte Kotzeritis bekam - und blöderweise nicht zum Amtsarzt ist, sondern sich dachte, die Prüfung schaff ich noch. Hat sie dann aber nicht, und wegen dieser einen Prüfung ist sie dann durchgeflogen.
Ich versteh die Welt nicht mehr. Sie ist verständlicherweise mit den Nerven runter und ich werde wohl die nächsten Tage nicht mit ihr sprechen können, da sie nicht telefonieren möchte. Aber ich frag mich echt, wie das passieren konnte.
Dagegen sind meine beiden Absagen heute natürlich Kindergeburtstag...
Das einzig Gute heute: Der Papst tritt ab. Kann ja eigentlich kaum was Schlimmeres nachkommen bei diesem ultrakonservativen, weltfremden Zausel. (Und ja, ich darf das sagen, ich bin katholisch!)
Ich hab heute zwei Absagen kassiert. Was bei den wenigen Bewerbungen, die mittlerweile noch ausstehen, ein enormer Schnitt ist. Bei der einen Stelle war's eh klar. Ich war nicht richtig spezialisiert, wie immer halt... Beim anderen handelte es sich um ein Praktikum, und verdammt nochmal, die hätten mich wenigstens einladen müssen, diese Wichser, denn der Laden wird weder von Bewerbern überrannt, noch könnte jemand deutlich mehr qualifiziert sein für die Scheiße als ich. Und meine Bewerbung war bombig, bei aller Bescheidenheit.
Verfickte Kackvögel, ich hoffe, euer Laden fliegt in die Luft!!!
Und jetzt schickt mir eine gute Freundin eine SMS, dass sie zum 2. Mal durchs 1. Staatsexamen geflogen ist. Während wir bislang nur gezittert haben, ob sie an ihren Wunschort ins Ref kommt, ist sie durchgefallen. Zum 2. Mal = das Studium war für die Katz. Das kann nicht sein! Sie ist scheißgut, sie hat alle Prüfungen mit Bravour gemeistert, das hätte schlimmstenfalls einen 2er-Schnitt geben dürfen. Wie kann sie durchgefallen sein?! "Tja,", sagt ihr jetzt vielleicht, "wenn sie schonmal durchgefallen ist, dann ist sie wohl doch nicht so gut." Nein, das stimmt nicht! Beim 1. Mal hatte sie in allen Prüfungen 1er und 2er und flog nur durch, weil sie mitten in einer der (ge)wichtigsten Prüfungen die geschlechtsbedingte Kotzeritis bekam - und blöderweise nicht zum Amtsarzt ist, sondern sich dachte, die Prüfung schaff ich noch. Hat sie dann aber nicht, und wegen dieser einen Prüfung ist sie dann durchgeflogen.
Ich versteh die Welt nicht mehr. Sie ist verständlicherweise mit den Nerven runter und ich werde wohl die nächsten Tage nicht mit ihr sprechen können, da sie nicht telefonieren möchte. Aber ich frag mich echt, wie das passieren konnte.
Dagegen sind meine beiden Absagen heute natürlich Kindergeburtstag...
Das einzig Gute heute: Der Papst tritt ab. Kann ja eigentlich kaum was Schlimmeres nachkommen bei diesem ultrakonservativen, weltfremden Zausel. (Und ja, ich darf das sagen, ich bin katholisch!)
7. Februar 2013
Verlosung - 2. Versuch
Also Leute, wirklich, wo bleibt denn die Abgreifmentalität? Hab ich denn nur anständige Leser hier auf meinem Blog?!
Zugegeben - ich habe das Buch nicht gerade werbewirksam angepriesen. (Sollte ich mich also mal nicht im PR-Bereich bewerben, was?) Nur nickel hat erkannt, dass ein Buch auch gefallen kann, wenn eine andere Person es zerreißt. Ja, neulich hab ich sogar ein Buch auf meine Wunschliste gesetzt, WEIL ich eine vernichtende Kritik dazu gelesen habe und mich das erst recht neugierig machte. Übrigens ist das Buch noch recht neu, also ein paar Wochen alt, und da ich mit Büchern umgehe wie mit rohen Eiern, sieht es auch noch sehr frisch aus. Und außerdem: Nichtraucherin ohne Haustiere. Für alle, die jetzt dachten, "Diese doofe Misanthropin schickt dann bestimmt so ein zerfleddertes Teil."
So, damit ihr es euch nochmal überlegt, suche ich mal eine gute Rezension raus:
Bewertung auf LovelyBooks, 5 von 5 Sternen:
Zugegeben - ich habe das Buch nicht gerade werbewirksam angepriesen. (Sollte ich mich also mal nicht im PR-Bereich bewerben, was?) Nur nickel hat erkannt, dass ein Buch auch gefallen kann, wenn eine andere Person es zerreißt. Ja, neulich hab ich sogar ein Buch auf meine Wunschliste gesetzt, WEIL ich eine vernichtende Kritik dazu gelesen habe und mich das erst recht neugierig machte. Übrigens ist das Buch noch recht neu, also ein paar Wochen alt, und da ich mit Büchern umgehe wie mit rohen Eiern, sieht es auch noch sehr frisch aus. Und außerdem: Nichtraucherin ohne Haustiere. Für alle, die jetzt dachten, "Diese doofe Misanthropin schickt dann bestimmt so ein zerfleddertes Teil."
So, damit ihr es euch nochmal überlegt, suche ich mal eine gute Rezension raus:
Bewertung auf LovelyBooks, 5 von 5 Sternen:
Für mich war „Begraben unter Gänseblümchen“ das erste Buch von Mirjam Dreer und definitiv nicht das letzte!
Dreer schaffte es von Anfang an mich in ihren Bann zu ziehen. In größtenteils kurzen Kapiteln, unterteilt in Tracks mit passendem Songtitel, schildert sie die Schicksale und den Schmerz überwiegend weiblicher Erzählerinnen, die die Schattenseite von Liebe, Sehnsucht und Gefühlen kennen lernen.
Alle Geschichten haben auch das gemeinsam, dass sie ohne Happy End sind und dass deren Protagonistin mit ihren unerwiderten Gefühlen und sehnsüchtigen Gedanken leben muss.
Dabei kann man sich gut in die Betroffenen hineinversetzen, ihren Schmerz spüren und auch mit ihnen fühlen, da meistens jeder schon so etwas erlebt hat. [...]
Wie bereits erwähnt sind alle Kapitel, insgesamt 15, in Tracks unterteilt, denen ein Songtitel zugeordnet wurde, der passend zum Kapitel ist. Sie geben so dem Leser schon von vornherein einen ersten Einblick was in den Kapiteln auf ihn zukommt und Dreer beweist mit dieser Songauswahl auch noch einen guten Musikgeschmack.
Die Kapitel sind alles in sich geschlossen und von einander unabhängig bis auf ein paar Ausnahmen. Zwei Kapitel gehören zusammen, wobei das spätere Kapitel dann die Fortsetzung eines früheren Kapitels bildet.
[...]
Dreer schaffte es von Anfang an mich in ihren Bann zu ziehen. In größtenteils kurzen Kapiteln, unterteilt in Tracks mit passendem Songtitel, schildert sie die Schicksale und den Schmerz überwiegend weiblicher Erzählerinnen, die die Schattenseite von Liebe, Sehnsucht und Gefühlen kennen lernen.
Alle Geschichten haben auch das gemeinsam, dass sie ohne Happy End sind und dass deren Protagonistin mit ihren unerwiderten Gefühlen und sehnsüchtigen Gedanken leben muss.
Dabei kann man sich gut in die Betroffenen hineinversetzen, ihren Schmerz spüren und auch mit ihnen fühlen, da meistens jeder schon so etwas erlebt hat. [...]
Wie bereits erwähnt sind alle Kapitel, insgesamt 15, in Tracks unterteilt, denen ein Songtitel zugeordnet wurde, der passend zum Kapitel ist. Sie geben so dem Leser schon von vornherein einen ersten Einblick was in den Kapiteln auf ihn zukommt und Dreer beweist mit dieser Songauswahl auch noch einen guten Musikgeschmack.
Die Kapitel sind alles in sich geschlossen und von einander unabhängig bis auf ein paar Ausnahmen. Zwei Kapitel gehören zusammen, wobei das spätere Kapitel dann die Fortsetzung eines früheren Kapitels bildet.
[...]
2. Februar 2013
Verlosung
Nachdem es immer mehr Blogbetreiber gibt, die ihren Lesern in Form einer Verlosung was Gutes tun wollen, dachte ich mir, ich mach das auch mal. Ein bisschen umgeguckt, was denn hier Unnützes herumfliegt und ich eh loswerden will. ;-) Und da fiel mir Folgendes in die Hände:
Mirjam Dreer, Begraben unter Gänseblümchen
erschienen 2011 im Unsichtbar Verlag
155 Seiten, Neupreis: 9,99 €
Inhaltsangabe:
Schöngeredet wurde die Liebe schon oft genug. Doch damit ist jetzt Schluss. In ihrem zweiten Roman räumt Mirjam Dreer mit allem auf, was an Rosa-Plüsch-Zuckerwatte erinnert. Egal, ob man mit jemandem schläft, der es sowieso niemals ernst mit einem meinen wird, ob Herzen - im wahrsten Sinne des Wortes - brechen oder ob man erst erkennt, wie wichtig jemand ist, wenn er nicht mehr da ist, hier darf nach Herzenslust gelitten werden. Denn manchmal ist love eben doch nicht alles what we need, sondern alles, what we begraben können. Wenn's sein muss auch unter Gänseblümchen.
Meine eigene Kurzmeinung zu dem Buch:
Nun ja... *hüstel* Es war absolut nicht meins. Man muss schon ein klein wenig gestört oder extrem schlecht drauf sein, um das Buch gut zu finden. Vielleicht war ich auch nicht verbittert genug, da ich wenigstens in der Liebe relativ gut dastehe, wenn schon der Rest nicht klappen will. Ich habe das Buch für eine Leserunde vor einigen Wochen erhalten, ich hatte mich auch ausdrücklich dafür beworben, ich wollte es wirklich lesen, denn der Klappentext klang ja vielversprechend, doch es war einfach nichts für mich.
Aber die Meinungen zu dem Buch sind auch sehr geteilt, es gibt durchaus Leute, die es super finden! Das ist wie z. B. mit "Das Parfum". Ich fand das Buch zum Kotzen, während Männchen es klasse fand. Und eine Freundin von mir. Und Millionen andere Leser.
Deshalb verlose ich "Begraben unter Gänseblümchen" guten Gewissens, denn es ist ja nicht gesagt, dass der glückliche Gewinner das Buch auch so doof findet wie ich.
Ach ja, Männer kommen hier echt schlecht weg. Frauen allerdings auch. Also ist es für beide Geschlechter geeignet, schätze ich mal.
Wie mitmachen?
Ganz einfach: kommentieren. Ohne dass ich euch dazu nötige, etwas total Eloquentes zu hinterlassen oder irgendeine dämliche Frage zu beantworten. Wobei es zumindest gut wäre, wenn ihr echtes Interesse an dem Buch hättet. Es soll doch wenigstens in 2. Hand ein liebevolles Zuhause erhalten.
Bewerbungsschluss:
Ach, da mach ich einfach mal den 12. Februar. Falls sich bis dahin jemand beworben hat... ansonsten verlängere ich die Frist eben.Will das Buch unbedingt loswerden! Will euch doch unbedingt was Gutes tun!
Ach ja, das Buch ist natürlich 1x gelesen, aber sieht tadellos aus, lediglich auf der 2. Seite ist ein Stempel drauf "Leseexemplar - Nicht verkäuflich!".
Mirjam Dreer, Begraben unter Gänseblümchen
erschienen 2011 im Unsichtbar Verlag
155 Seiten, Neupreis: 9,99 €
Inhaltsangabe: Schöngeredet wurde die Liebe schon oft genug. Doch damit ist jetzt Schluss. In ihrem zweiten Roman räumt Mirjam Dreer mit allem auf, was an Rosa-Plüsch-Zuckerwatte erinnert. Egal, ob man mit jemandem schläft, der es sowieso niemals ernst mit einem meinen wird, ob Herzen - im wahrsten Sinne des Wortes - brechen oder ob man erst erkennt, wie wichtig jemand ist, wenn er nicht mehr da ist, hier darf nach Herzenslust gelitten werden. Denn manchmal ist love eben doch nicht alles what we need, sondern alles, what we begraben können. Wenn's sein muss auch unter Gänseblümchen.
Meine eigene Kurzmeinung zu dem Buch:
Nun ja... *hüstel* Es war absolut nicht meins. Man muss schon ein klein wenig gestört oder extrem schlecht drauf sein, um das Buch gut zu finden. Vielleicht war ich auch nicht verbittert genug, da ich wenigstens in der Liebe relativ gut dastehe, wenn schon der Rest nicht klappen will. Ich habe das Buch für eine Leserunde vor einigen Wochen erhalten, ich hatte mich auch ausdrücklich dafür beworben, ich wollte es wirklich lesen, denn der Klappentext klang ja vielversprechend, doch es war einfach nichts für mich.
Aber die Meinungen zu dem Buch sind auch sehr geteilt, es gibt durchaus Leute, die es super finden! Das ist wie z. B. mit "Das Parfum". Ich fand das Buch zum Kotzen, während Männchen es klasse fand. Und eine Freundin von mir. Und Millionen andere Leser.
Deshalb verlose ich "Begraben unter Gänseblümchen" guten Gewissens, denn es ist ja nicht gesagt, dass der glückliche Gewinner das Buch auch so doof findet wie ich.
Ach ja, Männer kommen hier echt schlecht weg. Frauen allerdings auch. Also ist es für beide Geschlechter geeignet, schätze ich mal.
Wie mitmachen?
Ganz einfach: kommentieren. Ohne dass ich euch dazu nötige, etwas total Eloquentes zu hinterlassen oder irgendeine dämliche Frage zu beantworten. Wobei es zumindest gut wäre, wenn ihr echtes Interesse an dem Buch hättet. Es soll doch wenigstens in 2. Hand ein liebevolles Zuhause erhalten.
Bewerbungsschluss:
Ach, da mach ich einfach mal den 12. Februar. Falls sich bis dahin jemand beworben hat... ansonsten verlängere ich die Frist eben.
Ach ja, das Buch ist natürlich 1x gelesen, aber sieht tadellos aus, lediglich auf der 2. Seite ist ein Stempel drauf "Leseexemplar - Nicht verkäuflich!".
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