28. Juni 2011

Onkel Adolf III

Neulich haben wir Onkel Adolf und Geld-Gaja besucht. Und da sich die alten Leute immer gerne über das aktuelle Weltgeschehen unterhalten, kam man auch auf die ganzen Missbrauchsskandale in der Kirche zu sprechen.

Meine Fast-Schwiegermutter fand es unerhört, was (und mit wem es) die "Kuttenbrunser"* so treiben. Onkel Adolf allerdings winkte ab:

"Die Kinder heutzutage stellen sich zu sehr an. Früher, als ich noch klein und selbst Ministrant war, da haben wir auch diverse Angebote von den Pfarrern bekommen. Da hab ich einfach abgelehnt, und dann war das gut!"

Aha! Na wenn's denn SO einfach ist... Ich schlage vor, Onkel Adolf sollte freiwillig Seelsorgedienst für geschädigte Kinder und Jugendliche schieben und denen mal sagen, dass sie das alles zu eng sehen.

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* Das Wort "Kuttenbrunser" ist die Kreation meiner Mutter, ihres Zeichens gläubige Katholikin, jedoch auch kritisch gegenüber den Pfarrern, die ihrer Meinung nach "eh alle schwul" sind. (Traf aber bislang auch nur auf den vorvorletzten Pfarrer unserer Gemeinde zu, den ich eines Tage höchstpersönlich in der Schwulenkneipe antraf...)

2 Kommentare:

  1. ... bleibt die Frage: Was machst Du in einer Schwulenkneipe?

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  2. Da gab's den besten Salat der Stadt! Und mein bester, schwuler Freund (Klischee, ja, ich lebe es!) hat mich da immer reingeschleift.

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