5. Juni 2011

Wer soll sich das merken, wer hat so viel Hirn?

(Überschrift bitte gesungen auf die Melodie von "Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?" vorstellen!)

Nachdem man mir neulich die PIN meiner neuen ec-Karte geschickt hat, hab ich mal überlegt, welche PINs und Passwörter ich mir eigentlich so in meinem Alltag merken muss.

1. PIN der ec-Karte
2. PIN der Kreditkarte (Na gut, wird fast nie benutzt.)
3. PIN der DHL-Karte für die Packstation
4. Passwörter für 2 Mail-Postfächer
5. Kennung für die Nutzung des Uni-Netzwerkes
6. Passwort für die Unikarte (z. B. zum Ausdrucken der Imma)
7. Kennung für Online-Banking

Abgeschafft habe ich vor einiger Zeit:

1. PIN für Handy (Nach Aufbrauchen des Prepaid-Guthabens hätte der Dieb auch keinen Spaß mehr damit.)
2. Kennwort für Laptop

Dazu kommen circa 500 weitere Passwörter für allerlei Internetzeugs, für das man sich ein Konto anlegen muss. Die Funktion "Passwort speichern" ist deshalb mein bester Freund. Zudem habe ich eine Liste mit allen Passwörtern (natürlich ohne die o. g., ich meine hier Log-Ins für Amazon & Co.) und nehme auch tatsächlich, wenngleich verpönt, für mehrere Konten gerne das gleiche Passwort.

Mir egal, wenn man mir mangelndes Sicherheitsbedürfnis vorwirft. Ich fände es auch nicht optimal, wie mein Männchen permanent alle Passwörter zu vergessen, weil ich mir jedes Mal irgendetwas völlig Abstraktes einfallen lasse und es mir nirgends aufschreibe.

Dazu kommen dann Dinge wie Namen, Gesichter, Telefon- und Handynummern (Ich kann nach 2 Jahren immer noch nicht unsere Festnetznummer auswendig und darf mir dann ständig anhören "Man ruft sich ja selbst so selten an, nee? Hö hö!"), Geburtstage,... Klar, das kann man sich alles in Kalender oder ins Handy eintragen, aber trotzdem. Da schwirrt einem doch der Schädel vor lauter Nummern und Buchstaben. Geht's euch auch so???

4 Kommentare:

  1. Kommt mir bekannt vor. Schlage mich aber erstaunlich gut damit... Durchs Kaffeeschubsen sind auch gleich mal vier weitere PINs dazugekommen, Registriernummern für die Kasse und haste nicht gesehen. Ich versuche ja immer noch rauszufinden, was diese angeblichen Gedächtniskünstler damit meinen, wenn sie sagen sie stellen sich Zahlen als Bilder vor. Bei mir geht das jedenfalls nicht.

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  2. Kenne ich... Zum Glück lässt sich ausstellen, aufschreiben und mehrfachverwendung beliebig kombinieren *seuftz*

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  3. Habe gestern erstmals meine Bücher online verlängert. Nachdem ich nämlich kaum fünf Jahre hier wohne, hab ich vor einem Monat tatsächlich mal einen Leihausweise für die Stadt-Bücherei geholt. Warum ich das jetzt erzähle? Weil ich nur mit einem halben OHr hingehört hatte, als die Dame mir erklärte, wie mein online Passwort sich zusammensetzt, und bei all den vielen Möglichkeiten war ich dann doch sehr stolz, dass ich es gleich auf Anhieb hinbekommen hab. (Vermutlich gibt es gar keine PIN, die tun nur so.) Jedenfalls musste ich dabei gleich an diesen Post denken :)

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  4. Also, PINs schreibe ich mir verklausuliert in einer Zahlenfolge auf eine Visitenkarte, z.B. als Telefonnummer und stecke diese in den Geldbeutel. Das habe ich von meiner Bank gelernt, die meine Konto-PIN direkt in dieser Form auf die EC-Karte gedruckt hat. Hach, das ist praktisch!

    Und für den PC gibt's den Password-Safe, den man sich kostenlos im Internet herunterladen kann. Da sind alle Passwörter drin und ich muss mir nur noch eines merken, um an die anderen heranzukommen. Sehr praktisch, das Ding.

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