12. August 2011

Mein Karriereende als Hundeflüsterin

Heute Morgen habe ich in der Reinigung um die Ecke meinen 10 Jahre alten Blazer abgeholt. Normalerweise gehe ich nie in eine Reinigung, ich hab weder feine Kleider, die da hinmüssen, noch schmeiß ich gern mein Geld mit vollen Händen raus. Aber das Teil muss ja bereit sein, falls ich doch mal aus Versehen zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werde.

Die alte Dame, die die Reinigung betreibt, hat nicht nur ein Enkelkind, sondern auch einen kleinen Hund herumrennen, wie ich heute feststelle. Hund kommt auf mich zu, schnuffelt wild an meinen Beinen, ich sage "Naaaa, darf man dich streicheln?" und greife vorsichtig zu. 1. Versuch wird abgeblockt (Und im Nachhinein glaube ich, er hat die Zähne kurz gefletscht...), als er mir daraufhin den Rücken zuwendet und ich eben diesen liebevoll tätschle, schreit der Wufti auf, als hätte ich ihn verprügelt. Ihr wisst schon, diese helle Gilfen, das einen zusammenzucken lässt.

Sowas frustriert mich - ich hielt mich bislang für die Hundeflüsterin! Ich sage zur Reinigungsfrau: "Ihr Hund hat's wohl nicht so gern, wenn man ihn streichelt?" Und sie: "Nee, gar nicht." Wieso lässt sie den dann auf die Kundschaft los? Bis noch einer heult...

1 Kommentar:

  1. Oh, ich liiiiiiiiiiiiiebe Hund ein Geschäften *grumpf* LG Maarten

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