Man muss noch nichtmal jahrelang guttenbergen, nein, jetzt gibt es eine Möglichkeit, noch viel schneller und vor Allem billiger an einen Doktortitel ranzukommen:
http://www.groupon.de/deals/online-deal/doktortitel-kaufende/3616628?nlp&CID=DE_CRM_1_0_0_58&a=1655
Da in meinem Fachbereich ohne Doktor eigentlich nix geht und das gerade mein großes Problem ist, bin ich am Überlegen... hehe. Aber ich fürchte, es wird ziemlich schnell rauskommen, dass der Doktortitel nur gekauft und kein richtiger Doktortitel ist. Echt schade! Also nur ein Spaßgeschenk. Wäre ja auch zu einfach gewesen sonst...
Erstaunlich allerdings, dass bereits über 1500 Leute zugeschlagen haben. Bestimmt Familie und Freunde von Doktoranden, die sich einen kleinen Scherz erlauben.
Für welchen Bereich würdet ihr euch denn spontan entscheiden, wenn ihr einen Ehren-Doktortitel erhieltet? (Auf der verlinkten Seite nach unten scrollen!) Ich kann mich gerade nicht so recht entscheiden. In der engeren Auswahl stünden bei mir:
- "Doctor of Exorcisms"
- "Doctor of Divinity"
- "Doctor of Immortality"
Oder "Doctor of Motivation", aber den würde mir keiner abkaufen...
28. Februar 2012
Müßiggang
Ich muss mal ein bisschen rumkotzen, es geht nicht anders. Ihr wisst ja, dass ich auf der Suche nach einem (guten, fair bezahlten, mir die Existenz auf Dauer sichernden) Job bin. Wobei "Job" so nach Larrifarri klingt, mal eben ein paar Stündchen was arbeiten. Natürlich meine ich eine Stelle, Vollzeit wär cool, auch wenn ich weiß, Vollzeit ist mittlerweile in diesem Land total out...
Momentan bin ich zum Warten verdonnert. Nichts geht. Ich warte auf 3 sehr entscheidende Antworten, doch nichts tut sich, obwohl alle bereits mehr als überfällig sind. Und noch nichtmal auf Dauer gravierend mein Leben verändern würden. Es geht lediglich um die potentiellen Zusagen für einen schlecht bezahlten Teilzeitjob, für ein kostenloses Praktikum und für die Vertragsverlängerung meines bisherigen Nebenjobs, der mich über Wasser hielt. Aber von diesen Zusagen hängt es ab, ob es mal die Tage wieder endlich weitergeht für mich. Schön, dass sich niemand entscheiden kann, geht ja nur um mein Leben!
Wenn das Mailfach "Dingeling" macht, wenn Handy oder Telefon klingeln, dann schrecke ich auf, einerseits vor Erregung, es könnte doch diesmal endlich eine der langersehnten Nachrichten sein, aber auch mit Magenschmerzen, dass die Antwort negativ ausfällt. IdR bleibt es bei dem Magengrummeln und einem dumpfen, hohlen Gefühl im Bauch - war nur ein beschissener Newsletter, ein Anruf von Mama, oder irgendjemand meldet sich, der mich auf die Palme oder noch mehr Schwierigkeiten in mein Leben bringt.
Und immer noch fehlt mir dieser Punkt, an dem ich den Arsch zusammenkneife und mal richtig aktiv werde. Wo ich vor dem Spiegel sehe und erschrecke über das, was ich sehe, und endlich die Kraft finde, alles zu ändern. Dabei bin ich schon selbst einen Schritt weiter gegangen. Nach all den Rückschlägen und Erkenntnissen, dass ich nie eine gut bezahlte Stelle finde dank Über- oder Unterqualifizierung, habe ich schweren Herzens beschlossen, meine Kröten zusammenzukratzen und es wenigstens eine Zeitlang mit Praktika zu probieren. Unbezahlt, versteht sich... Man gönnt sich ja sonst nichts. Aber auch hier sieht es mau aus. Ich kann nunmal nicht alles machen, z. B. hab ich nicht die Knete, mal eben 3 Monate ins überteuerte München zu ziehen, um dort für lau zu malochen. Oder 4 Monate nach Chicago, unbezahlt natürlich, wie es eine Freundin von mir gemacht hat. (Der Vater ist Uniprof, muss ich noch mehr sagen?)
Das Genick bricht mir am Ende wohl eine beschissene Neuregelung, die man bei manchen potentiellen Praktikumsbetrieben eingeführt hat: "Praktikum ja, aber nur für Studenten!" D.h. mit Abschluss darf ich nicht Praktikantin spielen, selbst wenn ich mich persönlich für unbezahlte Arbeit anbiedere. Dann heißt es plötzlich: "Aber nein doch, wir wollen doch niemanden ausbeuten!" In was für einer verqueren Arbeitswelt leben wir denn eigentlich?!
Nun ja, das Schlimmste an der Sache bin aber ich selbst. Ich müsste viel mehr in Aktion treten. Klinken putzen ohne Ende, mich anbiedern, mich verkaufen. Ich tue nichts davon. Nach einem frustrierenden Jahr fühle ich mich wie der letzte Dreck, der nicht einmal den Platz unter den Fingernägeln der Personaler verdient hat. Ich weiß, ich schwimme im Selbstmitleid, suhle mich darin wie ein Schwein im Dreck, und weiter bringt mich das nicht. Ich weiß es doch selbst! Ich würde mich am liebsten den ganzen Tag auf der Couch verkriechen (Was ich zugegebenermaßen auch meist tue...) und mich mit Medien eindecken, die mich von meiner Realität ablenken. Alternativ würde ich gerne einfach abhauen, weit weg. Yaks im Himalaja hüten oder in Tibet mit ner Gebetsmühle rumschlurfen, das klingt doch mal friedlich.
Wenigstens habe ich noch den Mini-Nebenjob, für den ich 1x in der Woche das Haus verlasse und der mir das Gefühl gibt, doch noch irgendwas zu taugen und gebraucht zu werden. Aber dieses Gefühl ist mir langsam schon fast fremd. Dabei weiß ich, objektiv betrachtet, dass ich vieles leisten könnte, wenn man mich nur ließe!
Ich hoffe, ich krieg endlich mal meinen voluminösen Arsch hoch und bring mein Leben irgendwie in geregelte Bahnen. Wenn jemand weiß, wie man plötzlich wieder motiviert und selbstbewusst weitermachen kann, wenn man schon total im Sumpf der Nichtsnutzigkeit feststeckt, dann bitte her mit den grandiosen Tipps! Nur bitte keine Selbsthilfebücher, die lese ich nämlich nicht, hab hier sogar welche rumfliegen...
Momentan bin ich zum Warten verdonnert. Nichts geht. Ich warte auf 3 sehr entscheidende Antworten, doch nichts tut sich, obwohl alle bereits mehr als überfällig sind. Und noch nichtmal auf Dauer gravierend mein Leben verändern würden. Es geht lediglich um die potentiellen Zusagen für einen schlecht bezahlten Teilzeitjob, für ein kostenloses Praktikum und für die Vertragsverlängerung meines bisherigen Nebenjobs, der mich über Wasser hielt. Aber von diesen Zusagen hängt es ab, ob es mal die Tage wieder endlich weitergeht für mich. Schön, dass sich niemand entscheiden kann, geht ja nur um mein Leben!
Wenn das Mailfach "Dingeling" macht, wenn Handy oder Telefon klingeln, dann schrecke ich auf, einerseits vor Erregung, es könnte doch diesmal endlich eine der langersehnten Nachrichten sein, aber auch mit Magenschmerzen, dass die Antwort negativ ausfällt. IdR bleibt es bei dem Magengrummeln und einem dumpfen, hohlen Gefühl im Bauch - war nur ein beschissener Newsletter, ein Anruf von Mama, oder irgendjemand meldet sich, der mich auf die Palme oder noch mehr Schwierigkeiten in mein Leben bringt.
Und immer noch fehlt mir dieser Punkt, an dem ich den Arsch zusammenkneife und mal richtig aktiv werde. Wo ich vor dem Spiegel sehe und erschrecke über das, was ich sehe, und endlich die Kraft finde, alles zu ändern. Dabei bin ich schon selbst einen Schritt weiter gegangen. Nach all den Rückschlägen und Erkenntnissen, dass ich nie eine gut bezahlte Stelle finde dank Über- oder Unterqualifizierung, habe ich schweren Herzens beschlossen, meine Kröten zusammenzukratzen und es wenigstens eine Zeitlang mit Praktika zu probieren. Unbezahlt, versteht sich... Man gönnt sich ja sonst nichts. Aber auch hier sieht es mau aus. Ich kann nunmal nicht alles machen, z. B. hab ich nicht die Knete, mal eben 3 Monate ins überteuerte München zu ziehen, um dort für lau zu malochen. Oder 4 Monate nach Chicago, unbezahlt natürlich, wie es eine Freundin von mir gemacht hat. (Der Vater ist Uniprof, muss ich noch mehr sagen?)
Das Genick bricht mir am Ende wohl eine beschissene Neuregelung, die man bei manchen potentiellen Praktikumsbetrieben eingeführt hat: "Praktikum ja, aber nur für Studenten!" D.h. mit Abschluss darf ich nicht Praktikantin spielen, selbst wenn ich mich persönlich für unbezahlte Arbeit anbiedere. Dann heißt es plötzlich: "Aber nein doch, wir wollen doch niemanden ausbeuten!" In was für einer verqueren Arbeitswelt leben wir denn eigentlich?!
Nun ja, das Schlimmste an der Sache bin aber ich selbst. Ich müsste viel mehr in Aktion treten. Klinken putzen ohne Ende, mich anbiedern, mich verkaufen. Ich tue nichts davon. Nach einem frustrierenden Jahr fühle ich mich wie der letzte Dreck, der nicht einmal den Platz unter den Fingernägeln der Personaler verdient hat. Ich weiß, ich schwimme im Selbstmitleid, suhle mich darin wie ein Schwein im Dreck, und weiter bringt mich das nicht. Ich weiß es doch selbst! Ich würde mich am liebsten den ganzen Tag auf der Couch verkriechen (Was ich zugegebenermaßen auch meist tue...) und mich mit Medien eindecken, die mich von meiner Realität ablenken. Alternativ würde ich gerne einfach abhauen, weit weg. Yaks im Himalaja hüten oder in Tibet mit ner Gebetsmühle rumschlurfen, das klingt doch mal friedlich.
Wenigstens habe ich noch den Mini-Nebenjob, für den ich 1x in der Woche das Haus verlasse und der mir das Gefühl gibt, doch noch irgendwas zu taugen und gebraucht zu werden. Aber dieses Gefühl ist mir langsam schon fast fremd. Dabei weiß ich, objektiv betrachtet, dass ich vieles leisten könnte, wenn man mich nur ließe!
Ich hoffe, ich krieg endlich mal meinen voluminösen Arsch hoch und bring mein Leben irgendwie in geregelte Bahnen. Wenn jemand weiß, wie man plötzlich wieder motiviert und selbstbewusst weitermachen kann, wenn man schon total im Sumpf der Nichtsnutzigkeit feststeckt, dann bitte her mit den grandiosen Tipps! Nur bitte keine Selbsthilfebücher, die lese ich nämlich nicht, hab hier sogar welche rumfliegen...
27. Februar 2012
Findet den Fehler!
Unterhaltung bei Facebook in einer Gruppe, in der es um Katzen geht. Wer den Fehler findet, der gewinnt... äh... neue Eindrücke von der wundervollen Welt der Orthographie!
25. Februar 2012
Das Lob der Schwiegermutter
Ich kann nur empfehlen, sich eine Finnin als Schwiegermama anzulachen. Die reden wenig und quatschen einem dementsprechend in nichts rein, sind null temperamentvoll und loben schon für Kleinigkeiten. Man muss dafür nichtmal großartig was leisten. Man muss nur Kaffee kochen können. Und dabei v. a. aufpassen, dass der Kaffee nicht zu schwach ist. Zu stark ist kein Problem, denn zu stark gibt's bei den Finnen nicht, wenn's um Kaffee geht. Und da ich selbst keinen Kaffee trinke, hab ich's nicht so mit dem Maß, also schütte ich gerne mehr Kaffeepulver in die Maschine als normal. Und allein diese Wahnsinnsleistung, einen starken Kaffee zu kochen, hat mir heute von SchwieMu den Satz beschert: "Du bist eine gute Schwiegertochter!"
Tja, wer kann, der kann!
Tja, wer kann, der kann!
Finnischer Kaffee, fehlen nur noch 100 ml Wasser...
23. Februar 2012
Blog-Stöckchen
Blog-Stöckchen habe ich ja erst vor Kurzem kennenlernt auf anderen Blogs, die ich so verfolge. Ich war sehr erstaunt und auch erfreut, dass ich nun auch mal eins zugeworfen bekommen habe. Nee, halt! Sogar zwei! Und das schon vor ein paar Wochen, wie ich zugeben muss. Nämlich eins von Madame Himmelblau und eins von Juliane. Das von Juliane finde ich allerdings nicht mehr in ihrem Blog. Vielleicht bin ich blind? Liebe Juliane, du darfst mir gerne nochmal das Stöckchen an die hohle Birne knallen, wenn du es noch hast!
Also kann ich nur die Fragen von Madame Himmelblau beantworten. Und ich gebe zu, ich habe mir ganz schön Zeit gelassen damit, die Stöckchen aufzuheben, da ich kein Fan von Kettenbriefen, Kettenmails etc. war und deshalb nicht so recht wusste, ob ich überhaupt mitmachen soll. Ich beantworte die Fragen, aber ich gebe das Stöckchen nicht weiter. Das erscheint mir ein guter Kompromiss. ;-)
Frage 1: Gibt es Musik, die dich zu Tränen rührt?
Na ja, wenn's Tränen des Schmerzes sein sollen, könnte ich hier viele viele Interpreten anführen: Dieter Bohlen, Scooter, Paris Hilton,... Wenn es Tränen der (Be-)Rührung sein sollen: Ja, gibt es. Das ist aber stark stimmungsabhängig bei mir. Wenn ich superdupergute Laune habe, bringen mich traurige Lieder nicht zum Weinen. Wenn ich eh schon rührig oder traurig bin, kann das leicht passieren. Dann gibt es eine Handvoll Lieder, die einfach nur so "Seufz!" sind, dass man fast nicht anders kann als ein Tränchen rauszuquetschen. Mit meinem speziellen Musikgeschmack verschone ich euch aber jetzt.
Frage 2: Findest du ein Menschenleben wertvoller als das eines Tieres?
Boah, was ist das für eine richtig schwierige, um nicht zu sagen fiese Frage? Mal ehrlich: Wer sich als Misanthropin bezeichnet, kann Menschen nicht wirklich mögen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Den Mensch als Wesen an sich halte ich für böse-blöde. Und was die Menschheit der Umwelt und den anderen Geschöpfen antut, da fehlen mir die Worte. Aber es ist alles individuell zu betrachten. Ja, ehrlich gesagt berührt es mich mehr, wenn in einem Film ein Tier stirbt, als wenn ein Mensch draufgeht. Da bin ich ehrlich. Auch weil die meisten Tiere wegen der Willkür und Arroganz des Menschen leiden und sterben müssen.
Wie ist es im real life? Nun, es hat mich mehr getroffen, als unser Familienhund nach 17 Jahren verstarb, als mein alkoholabhängiger Onkel, den ich kaum gesehen habe. Wiederum ist meine Trauer um unseren Hund sicherlich nicht zu vergleichen mit dem Verlust eines engen Familienmitgliedes auf zwei Beinen.
Aber pauschal gesagt: Jedes Leben ist wertvoll. Und die Trauer um eine Kreatur, ob Mensch oder Tier, hängt davon ab, wie sehr man an diesem Geschöpf gehängt hat. Ich würde niemals sagen, ein Tierleben sei mehr wert als ein Menschenleben. Aber andersrum würde ich das auch nie. Allerdings muss ich nun auch eingestehen, dass ich nicht vegetarisch lebe und es dementsprechend heuchlerisch wäre, überall das Tier über den Menschen zu stellen, obwohl ich Tiere sehr liebe und mich lieber für Tiere als für Menschen einsetze.
Fazit: Sauschwere Frage, die ich nicht beantworten kann.
3. Frage: Was treibt dich zur Weißglut?
Tja, wie viel Zeit habt ihr?! Ich bin leider mit einem sehr aufbrausenden Charakter gesegnet, liegt vielleicht an meinen südländischen Genen, die ich von meinem Herrn Papa in die Wiege gelegt bekam. Es ist nicht so, dass ich ständig ausflippe. Im Gegenteil - ich verhalte mich Anderen gegenüber stets besonnen und freundlich, teilweise auch sehr zurückhaltend. Doch im Inneren, da brodelt's eigentlich unablässig. Mich kann jede noch so dämliche Kleinigkeit auf 180 bringen. Ein Passant, der vor mir herschleicht und den ich nicht überholen kann. Ein falscher Handgriff, ein Stolpern, ich bin nämlich extrem tollpatschig. Wie schnell ich allerdings hochgehe, hängt auch sehr von meiner allgemeinen Zufriedenheit ab. In meiner jetzigen Lebenssituation bin ich meist ein Berserker...
4. Frage: Was magst du an dir am meisten?
Körperlich: Nichts. Na gut, meine Ohren sind ok. Mein Mund ist auch nichtssagend durchschnittlich. Alles Andere - weg damit!
Charakterlich: Och, ich bin schon nicht ganz verkehrt. Ich bin relativ inteli... inter... intell... schlau, möchte ich behaupten. Ich habe Humor und bringe meine Freunde zum Lachen. Ich habe ein hohes Gerechtigkeitsempfinden (Kann auch sehr hinderlich sein.), kann gut zuhören, bin zuverlässig, hilfsbereit und eine treue Seele, wenn man mit mir befreundet ist. Joah, das fiel mir jetzt so spontan ein.
5. Frage: Wenn du einen Wunsch frei hättest - welcher wäre das?
Boah, genauso schwierig zu beantworten wie Frage 2! Ich überlege mir sowas ja auch immer öfter, aber ich weiß es nicht. Soll man sich etwas wünschen, womit man sich selbst all seine Träume erfüllen kann? Soll man sich lieber etwas zum Wohle der Allgemeinheit wünschen? Eher Geld (zum Erfüllen der Wünsche), materielle Dinge, oder doch eher Immaterielles? Ich weiß es echt nicht. Ich wäre schon zufrieden, einen gut bezahlten Job zu haben, der mir Freude macht. Finanziell soweit zu stehen, dass ich meine Eltern unterstützen könnte. Im Lotto gewinnen und ihnen ein Häuschen auf ihre alten Tage bauen. Die Welt erkunden. Wissen, dass es allen, die ich liebe, gut geht, dass sie lange, glücklich und gesund leben. Mit einem Wunsch ist das alles eh nicht realisierbar. Und ich schätze mal, dass sich die Fee, der Dschinn oder sonstige Wunscherfüller sowieso nicht mehr bei mir blicken lassen werden...
Also kann ich nur die Fragen von Madame Himmelblau beantworten. Und ich gebe zu, ich habe mir ganz schön Zeit gelassen damit, die Stöckchen aufzuheben, da ich kein Fan von Kettenbriefen, Kettenmails etc. war und deshalb nicht so recht wusste, ob ich überhaupt mitmachen soll. Ich beantworte die Fragen, aber ich gebe das Stöckchen nicht weiter. Das erscheint mir ein guter Kompromiss. ;-)
Frage 1: Gibt es Musik, die dich zu Tränen rührt?
Na ja, wenn's Tränen des Schmerzes sein sollen, könnte ich hier viele viele Interpreten anführen: Dieter Bohlen, Scooter, Paris Hilton,... Wenn es Tränen der (Be-)Rührung sein sollen: Ja, gibt es. Das ist aber stark stimmungsabhängig bei mir. Wenn ich superdupergute Laune habe, bringen mich traurige Lieder nicht zum Weinen. Wenn ich eh schon rührig oder traurig bin, kann das leicht passieren. Dann gibt es eine Handvoll Lieder, die einfach nur so "Seufz!" sind, dass man fast nicht anders kann als ein Tränchen rauszuquetschen. Mit meinem speziellen Musikgeschmack verschone ich euch aber jetzt.
Frage 2: Findest du ein Menschenleben wertvoller als das eines Tieres?
Boah, was ist das für eine richtig schwierige, um nicht zu sagen fiese Frage? Mal ehrlich: Wer sich als Misanthropin bezeichnet, kann Menschen nicht wirklich mögen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Den Mensch als Wesen an sich halte ich für böse-blöde. Und was die Menschheit der Umwelt und den anderen Geschöpfen antut, da fehlen mir die Worte. Aber es ist alles individuell zu betrachten. Ja, ehrlich gesagt berührt es mich mehr, wenn in einem Film ein Tier stirbt, als wenn ein Mensch draufgeht. Da bin ich ehrlich. Auch weil die meisten Tiere wegen der Willkür und Arroganz des Menschen leiden und sterben müssen.
Wie ist es im real life? Nun, es hat mich mehr getroffen, als unser Familienhund nach 17 Jahren verstarb, als mein alkoholabhängiger Onkel, den ich kaum gesehen habe. Wiederum ist meine Trauer um unseren Hund sicherlich nicht zu vergleichen mit dem Verlust eines engen Familienmitgliedes auf zwei Beinen.
Aber pauschal gesagt: Jedes Leben ist wertvoll. Und die Trauer um eine Kreatur, ob Mensch oder Tier, hängt davon ab, wie sehr man an diesem Geschöpf gehängt hat. Ich würde niemals sagen, ein Tierleben sei mehr wert als ein Menschenleben. Aber andersrum würde ich das auch nie. Allerdings muss ich nun auch eingestehen, dass ich nicht vegetarisch lebe und es dementsprechend heuchlerisch wäre, überall das Tier über den Menschen zu stellen, obwohl ich Tiere sehr liebe und mich lieber für Tiere als für Menschen einsetze.
Fazit: Sauschwere Frage, die ich nicht beantworten kann.
3. Frage: Was treibt dich zur Weißglut?
Tja, wie viel Zeit habt ihr?! Ich bin leider mit einem sehr aufbrausenden Charakter gesegnet, liegt vielleicht an meinen südländischen Genen, die ich von meinem Herrn Papa in die Wiege gelegt bekam. Es ist nicht so, dass ich ständig ausflippe. Im Gegenteil - ich verhalte mich Anderen gegenüber stets besonnen und freundlich, teilweise auch sehr zurückhaltend. Doch im Inneren, da brodelt's eigentlich unablässig. Mich kann jede noch so dämliche Kleinigkeit auf 180 bringen. Ein Passant, der vor mir herschleicht und den ich nicht überholen kann. Ein falscher Handgriff, ein Stolpern, ich bin nämlich extrem tollpatschig. Wie schnell ich allerdings hochgehe, hängt auch sehr von meiner allgemeinen Zufriedenheit ab. In meiner jetzigen Lebenssituation bin ich meist ein Berserker...
4. Frage: Was magst du an dir am meisten?
Körperlich: Nichts. Na gut, meine Ohren sind ok. Mein Mund ist auch nichtssagend durchschnittlich. Alles Andere - weg damit!
Charakterlich: Och, ich bin schon nicht ganz verkehrt. Ich bin relativ inteli... inter... intell... schlau, möchte ich behaupten. Ich habe Humor und bringe meine Freunde zum Lachen. Ich habe ein hohes Gerechtigkeitsempfinden (Kann auch sehr hinderlich sein.), kann gut zuhören, bin zuverlässig, hilfsbereit und eine treue Seele, wenn man mit mir befreundet ist. Joah, das fiel mir jetzt so spontan ein.
5. Frage: Wenn du einen Wunsch frei hättest - welcher wäre das?
Boah, genauso schwierig zu beantworten wie Frage 2! Ich überlege mir sowas ja auch immer öfter, aber ich weiß es nicht. Soll man sich etwas wünschen, womit man sich selbst all seine Träume erfüllen kann? Soll man sich lieber etwas zum Wohle der Allgemeinheit wünschen? Eher Geld (zum Erfüllen der Wünsche), materielle Dinge, oder doch eher Immaterielles? Ich weiß es echt nicht. Ich wäre schon zufrieden, einen gut bezahlten Job zu haben, der mir Freude macht. Finanziell soweit zu stehen, dass ich meine Eltern unterstützen könnte. Im Lotto gewinnen und ihnen ein Häuschen auf ihre alten Tage bauen. Die Welt erkunden. Wissen, dass es allen, die ich liebe, gut geht, dass sie lange, glücklich und gesund leben. Mit einem Wunsch ist das alles eh nicht realisierbar. Und ich schätze mal, dass sich die Fee, der Dschinn oder sonstige Wunscherfüller sowieso nicht mehr bei mir blicken lassen werden...
22. Februar 2012
Liebe ist...
...wenn der Freund einen in den Arm nimmt, die Wange streichelt und dann sagt:
"Ist das Krapfenpuderzucker oder musst du dich mal wieder im Gesicht eincremen?"
"Ist das Krapfenpuderzucker oder musst du dich mal wieder im Gesicht eincremen?"
21. Februar 2012
Spaß mit der Post - Teil 8302834508
Ich sag's euch, langsam habe ich diese gelben Vollpfosten echt gefressen!!! Wir sehen mal großzügig darüber hinweg, dass mittlerweile wirklich 100%(!!!) meiner Packstationssendungen an eine Filiale weitergeleitet werden und ich wirklich nicht mehr weiß, wieso ich die Packstation überhaupt noch nutzen soll. Aber wenn ich Pakete an mich liefern lasse, kommt der DHL-Mann garantiert, wenn ich nicht da bin, und dann landet das Paket in einer viel ungünstigeren Filiale, deshalb probiere ich es immer und immer wieder... Ab jetzt lasse ich es in eine andere PS liefern, die das Männchen mit dem Auto nach der Arbeit anfahren kann/soll/darf/muss, und wenn das auch nicht klappt, dann stürme ich irgendwann mal die Zentrale von DHL und schlage alles kurz und klein.
Nun, jedenfalls bin ich gestern in die Postfiliale, um mal wieder zwei umgeleitete Packstationssendungen abzuholen, vom 15. und vom 18.02. Wobei ich nur ein Päckchen erwartete und mich fragte, was wohl das 2. sein könnte.
Das wird nun vermutlich für immer ein Rätsel bleiben, denn zwei Postbeamte konnten das 2. Päckchen, das vom 15.02., auch nach mehrmaligem Suchen auf Gedeih und Verderb nicht finden. Daraufhin rief der Beamte bei der Packstationshotline an, wo man darauf bestand, dass 2 Päckchen eingebucht wurden. Die vorgeschlagene Fehlerlösung: Ich solle doch mal bei Ihnen anrufen. Hallo, geht's noch?! Was soll das bitteschön dran ändern an der ganzen Sache? Außer dass ich wieder ewig in der Warteschleife hänge und mich über die 14 Cent ärgere, die ich pro Minute aus dem Fenster werfe. Der Kollege hat doch schon alle relevanten Infos weitergegeben. Ich mailte den Idioten also lieber, um mir das Geld zu sparen.
Ich teilte ihnen mit, dass ich kein Päckchen erwarte, dass ich dementsprechend nicht wisse, wer der Absender sei und ob sie nicht irgendwie rausfinden könnten, von wem das Päckchen sein soll oder wie man nun verfahren könne. Als Antwort bekam ich zurück, dass ich dem Absender mitteilen sollte, er soll einen Nachsendeauftrag stellen. Man könne mir ansonsten nicht weiterhelfen.
Was eine super Hilfestellung! Ich weiß doch eben nicht, von wem das Päckchen sein könnte! An die Packstation lasse ich nur Bestellungen liefern, und ich habe alles, was ich in den letzten Wochen bestellt habe, zuverlässig geliefert bekommen. Um Sendungen von Bekannten, Geschenke, Gewinne oder Ähnliches kann es sich nicht handeln, da dafür ja meine Hausadresse verwendet wird.
Ich versteh's nicht. Ich erwarte nichts, insofern habe ich keinen Verlust. Aber die ganze Scheiße nervt mich schon wieder, weil mich das wieder Zeit und Nerven gekostet hat, und momentan eh nur nervige Sachen passieren. Wäre ich nicht gerade so genervt, könnte man fast drüber lachen, dass ein mysteriöses Päckchen auf ominöse Weise im Nirvana verschwindet...
Nun, jedenfalls bin ich gestern in die Postfiliale, um mal wieder zwei umgeleitete Packstationssendungen abzuholen, vom 15. und vom 18.02. Wobei ich nur ein Päckchen erwartete und mich fragte, was wohl das 2. sein könnte.
Das wird nun vermutlich für immer ein Rätsel bleiben, denn zwei Postbeamte konnten das 2. Päckchen, das vom 15.02., auch nach mehrmaligem Suchen auf Gedeih und Verderb nicht finden. Daraufhin rief der Beamte bei der Packstationshotline an, wo man darauf bestand, dass 2 Päckchen eingebucht wurden. Die vorgeschlagene Fehlerlösung: Ich solle doch mal bei Ihnen anrufen. Hallo, geht's noch?! Was soll das bitteschön dran ändern an der ganzen Sache? Außer dass ich wieder ewig in der Warteschleife hänge und mich über die 14 Cent ärgere, die ich pro Minute aus dem Fenster werfe. Der Kollege hat doch schon alle relevanten Infos weitergegeben. Ich mailte den Idioten also lieber, um mir das Geld zu sparen.
Ich teilte ihnen mit, dass ich kein Päckchen erwarte, dass ich dementsprechend nicht wisse, wer der Absender sei und ob sie nicht irgendwie rausfinden könnten, von wem das Päckchen sein soll oder wie man nun verfahren könne. Als Antwort bekam ich zurück, dass ich dem Absender mitteilen sollte, er soll einen Nachsendeauftrag stellen. Man könne mir ansonsten nicht weiterhelfen.
Was eine super Hilfestellung! Ich weiß doch eben nicht, von wem das Päckchen sein könnte! An die Packstation lasse ich nur Bestellungen liefern, und ich habe alles, was ich in den letzten Wochen bestellt habe, zuverlässig geliefert bekommen. Um Sendungen von Bekannten, Geschenke, Gewinne oder Ähnliches kann es sich nicht handeln, da dafür ja meine Hausadresse verwendet wird.
Ich versteh's nicht. Ich erwarte nichts, insofern habe ich keinen Verlust. Aber die ganze Scheiße nervt mich schon wieder, weil mich das wieder Zeit und Nerven gekostet hat, und momentan eh nur nervige Sachen passieren. Wäre ich nicht gerade so genervt, könnte man fast drüber lachen, dass ein mysteriöses Päckchen auf ominöse Weise im Nirvana verschwindet...
Abonnieren
Posts (Atom)


