14. November 2011

Geld verdienen im Internet? - Teil 2

So, heute geht es weiter mit dem Thema "Geld verdienen im Internet". Was habe ich also als Nächstes ausprobiert? Das hier:

Jomondo 

Das ist ja mal echt der größte Scheiß! Da gibt es kleinere Jobs, auf die man sich bewerben kann. Anspruchslosere Sachen wie Adressen von Teilnahmekarten in ein Programm einpflegen oder leicht anspruchsvollere Dinge wie Blogberichte über ein bestimmtes Thema verfassen. Auf solche Jobs habe ich mich nie beworben, da ich mir denken konnte, dass die Bezahlung in keinem Verhältnis zum Aufwand steht. Außerdem wollten die tatsächlich eine richtige Bewerbung mit Bild und allem Pipapo. Für so einen Scheiß? Also bitte!

Bei diesen Adressen eintippen habe ich mal aus Spaß durchgerechnet, wie lange man so im Schnitt für das Tippen einer Adresse inkl. Telefonnummer und Geb.datum bräuchte. Und ich tippe sehr schnell, das könnt ihr mir glauben. Trotzdem wäre ich auf einen Stundenlohn von ca. 3 € gekommen. Meinetwegen kann man das ja machen, wenn man absolut gar nichts zu tun hat und nicht mehr weiß, wohin mit seiner Zeit und sich über jeden Cent freut. Aber für solch ein mickriges Ergebnis war mir meine Zeit dann auch zu schade. Ich glaube, wenn man Pfandflaschen sammeln geht, ist das lukrativer als die Jobs bei Jomondo.

Worauf ich allerdings - Asche auf mein Haupt - hereinfiel, war ein Job, bei dem jeder ohne Anmeldung mitmachen konnte. Und zwar sollte man Adressen von Firmen, die eröffnen oder schließen, in eine Eingabemaske eintragen. Quasi Geld verdienen mit Zeitung lesen. Je nachdem, ob die Daten ausreichend waren, bekam man zwischen 10 bis 60 Cent. Natürlich waren sie NIE ausreichend, denn man wollte Daten wissen, die idR nicht in der Anzeige oder auf der Homepage standen. Aber immerhin hatte ich nach einiger Zeit 3,90 € zusammen. Die verteilt immer so alle 2 Monate bezahlt werden sollten - im Schnitt bekam ich also so nach 4 Monaten mal endlich den ersten Euro. Bzw. bekam ihn NICHT, denn ich stellte erst bei Fälligkeit des ersten Euros fest, dass man das Geld nur über ein Paypal-Konto erhalten kann. Mir wurde das nie gesagt, es stand einfach da, dass die Zahlung angewiesen wurde - obwohl ich niemals irgendwelche Zahlungsdaten hinterlegt hatte. Jomondo gibt also noch nichtmal Bescheid, wenn das Geld irgendwo im Nirvana herumschwebt. Das Geld ist also einfach weg. Und für mich war der Tag gekommen, an dem ich meinen Account wieder löschte. Denn 1. hatte ich kein Paypalkonto und 2. würde ich auch keines zu diesem Zweck eröffnen, denn man zahlt als Empfänger von Zahlungen eine Gebühr und einen Prozentsatz, so dass mir bei 1 € Zahlungseingang effektiv nur 67 Cent geblieben wären. Wow...

4 Kommentare:

  1. Also, ich hoffe doch, dass Du wenigstens mit Deinem Blog ein bisschen Geld verdienst (s. VG Wort), oder?

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  2. Nö, wüsste gar nicht, wie das funktioniert... Dafür lesen doch bestimmt eh zu wenige Leute mit.

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  3. Ich habe bei Jomondo bei dem Top Job "Geld verdienen mit Zeitungslesen" mitgearbeitet. Ich habe hier sehr viel meine Freizeit für diesen Job geopfert. Die Bezahlung des Jobs erfolgt immer ca. zwei Monate nach Ausführung auf das PayPal-Konto. Dies hat bislang auch immer tadellos funktioniert. Weil es in letzter Zeit so gut funktionierte habe ich fast meine gesamte Freizeit in dieses Projekt investiert. Jetzt standen ca. 1000 Euro zur Auszahlung an mich an. (Zum 01.04.2012) Dieses Geld wurde bis heute nicht gezahlt. Anstatt dessen bekam ich folgende Mail von Jomondo:

    "Hallo liebes Mitglied XXX,

    wir möchten Ihnen mit diesem Schreiben einen Überblick zur aktuellen Situation geben.

    Wie Sie vielleicht schon gemerkt haben ist die Auszahlung Ihrer eingegebenen Daten für die Top-Jobs „Geld verdienen mit Zeitunglesen“ und „Geld verdienen mit Recherchen“ noch offen. Auftraggeber dieser beiden Top-Jobs (Schober und PPM) ist - wie Sie auch aus den Auftragsdaten selbst ersehen können - die Firma Schober. Leider befindet sich diese mit der Auszahlung für die eingegebenen Daten seit geraumer Zeit im Rückstand.

    Wir möchten Sie an dieser Stelle daher kurz noch einmal auf die rechtliche Lage hinweisen. Der Auftraggeber von Top-Jobs, in diesem Fall also die Firma Schober, trägt die alleinige Pflicht zur Bezahlung der Auftragnehmer. Wir als jomondo GmbH leiten die bei uns für die Jobs eingehenden Zahlungen lediglich an Sie als Jobber weiter. Weitere Informationen können Sie auch unseren AGB betreffend Komplettservice-Kunden unter http://www.jomondo.de/de/content/tac entnehmen.

    Wir sind dabei dennoch bemüht, für Sie eine rasche Einigung mit der Firma Schober zu erzielen, damit diese Ihre Bezahlung möglichst zeitnah vornimmt. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld und Verständnis bezüglich der Auszahlung. Wir werden Sie zeitnah über den weiteren Sachstand informieren."

    Bis heute ist leider nichts weiteres passiert.
    Es kann sicherlich sein, dass es Unstimmigkeiten zwischen Jomondo und der Fa. Schober gibt, nur das kann doch nicht auf dem Rücken der Mitglieder ausgetragen werden. Schade...

    Ich kann daher nur alle warnen, nicht zu viel Zeit in die Tob Jobs von Jomondo zu stecken.

    Man kann sich schließlich nie sicher sein, ob das Geld wirklich bezahlt wird...

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  4. Hallo,

    auch mir geht es so, hatte bisher immer das Geld von Jomondo erhalteh. Bis jetzt, zum 1.April, bekam auch diese email, und tja, warte auf mein Geld.

    Finde das ganze echt zum Kotzen...

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