3. März 2011

Gewonnen...

Vor einigen Jahren hat mir eine Freundin immer von ihren Gewinnen erzählt. Hier ein Kurztrip nach Wien, da ein 300 € teures Handy,… und ich war jedes Mal total neidisch und begann, auch immer öfter bei Gewinnspielen mitzumachen. Natürlich v. a.  bei denen im Internet, weil ich doch nicht ständig Porto für Postkarten rauswerfen will. Außerdem bin ich kein verrückter Freak, der den ganzen Tag nach Gewinnspielen sucht oder sich ständig auf diversen Gewinnspiel-Homepages herumtreibt. Aber so im Vergleich zu anderen Leuten, die ich kenne, bin ich doch schon leicht gewinnspielsüchtig. Und angesichts der Menge an Online-Formularen, die ich mit meiner Adresse ausgefüllt habe, wundert es mich wirklich, dass ich nicht jeden Tag mit 500 Postwurfsendungen erschlagen werde.

Im Dezember war mit den ganzen Adventskalendergewinnspielen natürlich absolute Hochsaison. Ich sah mich schon mit Geld- und Sachpreisen überschüttet, denn immerhin hab ich fast 20 Adventskalender täglich abgegrast, obwohl ich die Zeit echt sinnvoller hätte nutzen sollen. Dementsprechend war ich arg enttäuscht, dass die ganzen Schecks und Pakete mit meinen Gewinnen ausblieben. Wenigstens bei dem regionalen Adventskalender unserer Stadt hatte ich mir extrem gute Chancen ausgerechnet, weil ich dachte, da macht doch eh keine Sau mit. Aber Pustekuchen, ich hab noch nichtmal ein blödes Parkticket gewonnen!

Aber vor einer Woche dann endlich die Erlösung: Ich erhielt einen Brief von einem Fashion-Outlet hier in der Nähe. Juhu, ich hab was gewonnen! Und zwar – haltet euch fest: einen Sektkühler! Jippie!!! Sowas hab ich mir schon immer gewünscht, denn ich liebe Sekt und so oft, wie ich den trinke, ist ein Kühler das absolut Richtige für mich! Und so ein schickes Teil aus Edelstahl mit Lederbezug wollte ich immer schon haben!

Nun ja, Spaß beiseite: Ich hasse Sekt, ich trinke generell zu Hause keinen Alkohol, sondern nur Cocktails mit Schirmchen, wenn überhaupt. Und einen sperrigen Sektkühler… Versteht mich nicht falsch, ich will hier nicht die undankbare Bitch spielen, aber bei all den Mühen hätte ich doch gerne irgendwas von den potentiellen 80.000 Preisen gewonnen, was mir auch nur ansatzweise gefallen hätte. Menno, sowas nennt man wohl Unglück im Glück…

Aber hey, immerhin bekam ich beim Abholen des Preises noch Gutscheine für zwei Gläschen Sekt im ansässigen Restaurant dazu. *aufheul* Die ich nie eingelöst habe. Und die Strafe obenauf: Mit meinem Freund musste ich anschließend durch das mir unerträgliche Outlet ziehen, und am Ende hat er sich doch nix gekauft. Vielleicht sollte ich besser zukünftig die Finger von Gewinnspielen lassen, es kommt nix Gutes dabei raus…

4 Kommentare:

  1. Ein typisches Weiterverschenkgeschenk ;-)

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  2. Aber an wen, AN WEN??? Ich kenne echt niemanden, der so einen Lebensstandard hat, dass er mit sowas etwas anfangen könnte. *seufz*

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  3. Dann eben nicht als ernsthaftes Geschenk, sonder als... neckisches Drumgherum, oder so. Für den nächsten runden Geburtstag als Behältnis für Geldstücke + Irgendwas benutzen. Oder eben mit anderen Leckereien oder sonstigem befüllen... Gibt bestimmt ein lustiges Bild ab ;)

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  4. Oh, Geldstücke und Süßigkeiten ist ne prima Idee, danke! Dann könnte ich das Teil ja doch noch zur Hochzeit meines Freundes verwurschteln, der wünscht sich nämlich nur Geld! :-)

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