Weihnachten ist eh die Zeit des Müßiggangs. Aber seit dem Ende meines Studiums, seit ich so ein bisschen herumdümple, weder Fisch noch Fleisch bin, nicht genau weiß, was ich erreichen will und v. a. erreichen kann, wo ich im Leben steht, da denke ich mir doch immer öfter, ich bin eine faule Sau und ich könnte eigentlich viel effektiver sein. Früher aufstehen, mehr lernen, mehr leisten, Sport treiben, abnehmen etc.pp.
Eine sehr gute Freundin ist das Gegenteil von mir: Um 7 steht sie auf, egal, ob Wochentag oder Wochenende (Ja, ihr Lieben, hier widersprechen wir dem gängigen Klischee des Landschläferstudenten!), sie belegt 3x so viele Kurse, wie sie müsste, sie bastelt, kocht, backt, schreibt Kurzgeschichten, geht shoppen etc.pp. Einziger Trost: Sie ist viel dicker als ich, denn das mit dem Sport und Abnehmen klappt auch nicht bei ihr, he he. Ihr letzter Facebookstatus:
Sowas nervt mich, aber ich kenne sie ja nun auch schon seit 7 Jahren und denke mir meinen Teil. Sie braucht die Bestätigung und Anerkennung der Anderen, wie toll und fleißig sie doch ist. Und dann bin ich über ein Lied gestolpert, das ganz genau auf den Punkt bringt, wieso ich nicht so übereifrig bin wie sie:
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