21. Januar 2013

Zusammenfassung...

...der bisher von mir durchgelesenen Jobanzeigen. Ich fasse mal allgemeingültig zusammen, was sich der deutsche Arbeitgeber so erwartet:



Lieber Bittsteller,
wir sind eine Firma, die nicht sonderlich viel mehr zu bieten hat als jede x-beliebige Firma auch. Und wir möchten auf keinen Fall für die gute Leistung unserer Arbeitnehmer zur Kasse gebeten werden.
Deshalb bieten wir Ihnen fortlaufend Praktika in unserem Unternehmen an. Sie brauchen ja immerhin jede Menge praktische Erfahrungen, wenn Sie eine reelle Chance haben wollen, irgendwo einen untertariflich vergüteten, befristeten Job zu bekommen, der gerade so zum Leben reicht, was aber auch egal ist, denn Sie werden eh keine Zeit haben, das Geld auszugeben, denn Sie arbeiten ja sowieso gerne auch in Ihrer Freizeit unentgeltlich weiter.
Für das Praktikum in unserer Firma müssen Sie nicht viel mitbringen. Nur einen überdurchschnittlich guten Hochschulabschluss, einschlägige Berufserfahrungen in unserem Fachbereich (Natürlich ist das irgendwie unlogisch, wenn wir Ihnen angeblich das Handwerk in unserem Praktikum vermitteln wollen, aber es ist doch immer einfacher, Sie auszubeuten, wenn Sie so wenig wie möglich eingelernt werden müssen und direkt für uns nützlich sein können.), Auslandserfahrung, Kenntnisse zu allen PC-Programmen dieser Welt und so ziemlich alle Sozialkompetenzen, die man als „positiv“ betrachten kann. Darüber hinaus sollten Sie mindestens 5 Sprachen fließend beherrschen und nicht älter als 25 Jahre sein. Das war’s aber dann auch schon an Anforderungen. Dafür haben wir auch eine Menge zu bieten! Immerhin lassen wir Sie unsere heiligen Hallen betreten, wo Sie in einem mehrmonatigen Praktikum unsere Arbeitsabläufe kennenlernen und mal sehen, wie es eben in der Berufswelt so abläuft.
Eine Vergütung kann selbstverständlich nicht angeboten werden, da wir für sowas nicht auch noch Geld haben. Aber Sie arbeiten sicherlich gerne für lau, und um Ihre Fixkosten, die Sie irgendwie decken müssen, können wir uns nun wirklich nicht auch noch sorgen. Sicherlich haben Sie wohlhabende Eltern, die Ihnen alles finanzieren können.
Sollten Sie uns mit einer Bewerbung belästigen wollen, schicken Sie diese bitte ausschließlich, also wirklich nur über den postalischen Weg. Es ist viel zu umständlich, Ihre Unterlagen auf dem Bildschirm anzuschauen oder auf eigene Kosten auszudrucken. Einen frankierten Rückumschlag erwarten wir selbstverständlich auch, sonst wandert Ihre Mappe direkt durch unseren Reißwolf.
Also beeilen Sie sich! Es gibt jede Menge verzweifelter Berufsanfänger, die genau diese Stelle wollen und sie sich auch leisten können. Sollten Sie es nicht geworden sein, dann werden Sie das schon irgendwann merken, wenn Sie nichts von uns hören. Mit Absageschreiben haben wir‘s nicht so – wozu die Zeit und das Geld verschwenden, wenn wir Sie eh nicht wollen? Dafür haben Sie ja sicherlich Verständnis.
Unsere Personalabteilung freut sich auf Ihre Unterlagen – und liest sie sich vielleicht bei guter Laune auch halbherzig durch. Vorausgesetzt, das obligatorische Bewerbungsfoto gefällt uns.

20 Kommentare:

  1. Hallo!
    Ich bin grade erst in Dein Blog reingestolpert und nach dem ersten Durchstöbern gefällt es mir total gut - ich glaube, ich werde Stammkundin ;)

    In deiner Schreibweise und deinem Humor/Ironie/Sarkasmus finde ich mich selbst total wieder - an manchen Stellen dachte: Ja, das hätte ich ganz genauso geschrieben. Und zu guter Letzt bin ich auch 31, misanthropisch (naja, was man halt so nennt, wenn man sich nicht gern mit Volldeppen abgibt), verbittert (naja, nur ein bisschen) und habe bezüglich Jobsuche gerade genau die gleichen Probleme wie Du. Ich weiß zwar nicht, welchen Beruf du hast, aber würd mich gar nicht wundern, da auch noch eine Ähnlichkeit zu finden.

    viele Grüße :)

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  2. Willkommen, Anonyme! :-) Bei so vielen Gemeinsamkeiten hoffe ich mal nicht, dass ich eine gespaltene Persönlichkeit bin und mir das selbst geschrieben habe. ;-)
    Meinen Job verrate ich hier nicht, weil der recht exotisch (und dementsprechend, wie ich immer mehr merke, total unnütz) ist und ich noch eine gewisse Anonymität behalten will. Aber so weit wissen hier alle: Es ist im Bereich Geisteswissenschaften und ich habe neulich ein Praktikum in einem Museum gemacht. Und, könnte das passen?

    Viele Grüße,
    die freundliche Misanthropin

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  3. Europäische Ethnologie/Volkskunde?

    Großartig zusammengefasst! Und so vertraut, genauso sah das Jahr nach meinem Abschluss aus, bis ich mich entschieden habe, mich selbstständig zu machen. Aber ob man dafür hätte studieren müssen? ;-) Frustrierend. Ich drücke die Daumen für die weitere Jobsuche!! Grüße von einer weiteren "nutzlosen" Geisteswissenschaftlerin :-)

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  4. Auch wenn es traurig ist, aber jetzt fühle ich mich schon viel besser. Ich dachte immer, ich wäre die Einzige mit diesem Eindruck, aber offensichtlich bin ich es nicht. Sehr schön zusammengefasst. Besonders die Stelle mit dem Nichtantworten möchte ich unterstreichen- das nervt mich immer gewaltig.

    Liebe Grüße,
    nickel

    P.S.: Man könnte noch einfügen
    "Es wäre von Vorteil, wenn Sie keine eigene Wohnung haben, damit Sie bei uns wohnen können, um jederzeit, ob Tag oder Nacht, abrufbar zu sein. Überhaupt sollten Sie mit wenig Schlaf auskommen können. Schlafen können Sie ja auch noch als Rentner, wenn Sie es denn so weit schaffen."
    ;)

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  5. @hannibla: Nein, falsch. Das ist ja noch geradezu praktisch gegen meinen Studiengang. ;-) Ich gehe davon aus, dass du Germanistin bist, und na ja, ich denke, ohne Studium würdest du bestimmt weniger Aufträge kriegen, denn Lektoren sind doch meines Wissens idR immer studiert, oder? Siehste, war also nicht umsonst!

    @nickel: Dein Vorschlag ist nicht ganz so realistisch, weil: Wenn du bei denen kostenlos wohnen würdest, wäre das doch eine Art Vergütung/finanzielle Entlastung! Wenn, dann müsstest du in einer Pappschachtel auf oder neben dem Gelände hausen, das wäre schon realistischer.

    Es tröstet mich, dass ihr alle die Situation kennt und nicht nur ich das so sehe, andererseits ist es doch erschreckend, dass so viele Leute betroffen sind. Wenigstens hat Männchen was Gescheites studiert, der muss nicht suchen, der wird gefunden. Aber ich gönn's ihm ja. (Kommt mir ja auch zu Gute. ;-))

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  6. Auch falsch, Germanistin hätte den Vorteil, dass man es nicht dauernd erklären müsste, ich bin nämlich Sprachwissenschaftlerin und wenn ich jedesmal ne Mark bekommen hätte, wenn man mich fragte, "welche Sprache denn genau?", hätte ich auch keine Jobsorgen mehr, hehe ... Kenne also auch den Exotenabschlussstatus. Wobei es bei Dir noch exotischer ist, bin schwerst neugierig ;-)

    Naja, und wirklich umsonst war es sicherlich nicht, aber man hätte sich auch einen weniger unklaren Weg aussuchen können.

    Hm, ist Ur- und Frühgeschichte exotisch?

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  7. Ur- und Frühgeschichte geht in die richtige Richtung, ist es aber nicht. Für diese Richtung gibt es tatsächlich viel mehr Stellen (v. a. in Deutschland) als für meine. Ich habe keine Ahnung von Kelten, Steinzeitmenschen und so nem Zeug. ;-)

    Ah, Sprachwissenschaftlerin! Das ist natürlich auch nicht ganz so ordinär wie Germanistin. Mit Sprachen hat mein Studiengang übrigens auch zu tun.

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  8. "Bereich Geisteswissenschaften und ich habe neulich ein Praktikum in einem Museum gemacht" ... ist ja irre - Museumspraktikum hab ich zwar nicht gemacht (dafür viele andere), aber ich bin Kunsthistorikerin und Sprachwissenschaftlerin - und mit Ur- und Frühgeschichte hb ich auch was zu tun gehabt während des Studiums. Gnihihihihi... Wahrscheinlich sind wir beide jeweils Teilpersönlichkeiten einer Schizophrenen und haben es bisher nur nicht gemerkt. Wenn du jetzt auch noch in Bayern wohnst, könnte man wirklich ins Grübeln kommen ;)

    Naja, Spaß beiseite - das mit dem Bewerbungsfrust kann ich jedenfalls nur allzugut nachvollziehen. Mittlerweile gehe ich schwer mit dem Gedanken schwanger, selbständig zu arbeiten. Als Geisteswissenschaftler wird man da zwr in 99 % der Fälle nicht reich, aber man hat den ganzen erniedrigenden Stress mit irgendwelchen "Arbeitgebern" nicht. Im Gegenteil - wenn man als Selbständiger auftritt bei potentiellen Kunden, wird man gleich ganz anders behandelt (meistens jedenfalls) - nämlich auf Augenhöhe.

    viele Grüße & alles Gute
    die Anonyme von weiter oben :)

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  9. Hmmmm ... ich werde immer neugieriger ;-) Ist es denn noch einer der "alten" Studiengänge mit deutschem Namen oder schon neuer mit "Culture" und/oder "Studies"?

    Und Anonym, der manchmal auch erniedrigende Stress mit KundInnen sollte nicht unterschätzt werden. Besonders in der Anfangszeit bzw. in auftragsärmeren Phasen, in denen man sich es sich nicht leisten kann, wählerisch zu sein.

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  10. @Anonyme von oben: Doch, Bayern. Aber mit Ur- und Frühgeschichte hatte ich nichts zu tun, das war nur hanniblas Tipp. Jetzt sind's hier also schon 2 Sprachwissenschaftlerinnen. :-) Kunstgeschichte - da hab ich in letzter Zeit einige Anzeigen gesehen und mir gedacht: "Hätte ich mal das gemacht."

    Das mit der Selbstständigkeit: Ich wüsste gar nicht so genau, was ich da machen könnte. Was könnte man denn mit Kunstgeschichte als Selbstständige machen?

    @hannibla: Ja, ich hab noch den guten alten Magister und der Studiengang hat immer noch einen deutschen Namen.

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  11. Altorientalistik, Prähistorische Archäologie, regionale (bayrische?) Kultur und Geschichte?

    Wenn's nervt, sag bitte Bescheid ;-)

    Ich denke ja, die Herausforderung mit Exotenabschluss ist ja das Querdenken, also wo könnte man einen Fuß in die Tür kriegen, wo könnte man sich einbringen, wer könnte mich gebrauchen, was machen die anderen mit meinem Abschluss ... meine KommilitonInnen sind in so unterschiedlichen Bereichen tätig, auf manche Sachen wäre ich auch nie gekommen. Wie erging es denn Deinen Mitstudierenden?

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  12. Kunstgeschichte...nää. Sei froh - ich würds denke ich nicht wieder studieren. Allein der Habitus und das elitäre Gehabe sind echt zum Abgewöhnen (obwohl das natürlich von Institut zu Institut unterschiedlich sein mag) - schon die Studentinnen laufen im Kostümchen rum... Ich habs zwar zu Ende gebracht, war mir aber recht früh recht sicher, dass ich das beruflich nicht weiterführen werde (zumal man das ohne Promotion eh fast vergessen kann). Ich habe zu keinem meiner ehemaligen KG-Mitstudenten noch Kontakt, fast alle meine Freunde aus Studententagen sind aus der Sprachwissenschaft.

    Zur Freiberuflichkeit - da gibt es theoretisch viele Möglichkeiten. Und glaub mir, "kann ich nicht" zählt nicht ;) Es gibt so viele intellektuell Herausgeforderte, die freiberuflich mit irgendwelchem dubiosem Zeug Geld machen, ich denke da braucht man sich als Akademiker sicher nicht verstecken ;)

    Überleg einfach mal, was du gut kannst, was du gerne machst, sieh dich ein bisschen im Internet oder auf Messen um, was es überhaupt so gibt (einfach mal "Freiberufler" googeln). Vielleicht kannst du irgendwas am PC (Bildbearbeitung, Programe schreiben, ...), viell. kannst du eine oder mehrere Fremdsprachen einigermaßen fließend (Übersetzen), schreibst du gerne (es gibt tausende Online-Zeitschriften u.a., die Autoren gebrauchen können)? Vielleicht kannst du auch gut mit Menschen (haha, Späßle g'macht, liebe Misanthropin ;)) - aber viell. gibst du trotzdem gerne dein Wissen weiter, z.B. in Führungen (da gibt es ganz verschiedene Sachen, z.B. Geschichtsvereine, die anspruchsvolle Führungen anbieten; mein Freund hat mal Führungen/Vorträge auf Donaukreuzfahrtschiffen gemacht - über den Kanal, über die Landschaft etc.; letztens hab ich eine Museumsführung mitgemacht, von einer 70-jährigen Dame gehalten, die nicht studiert hat, aber einfach mit Interesse bei der Sache war, das war spitze - man muss also nicht unbedingt "vom Fach" sein für sowas), oder VHS-Kurse...

    Ungewöhnliche und interessante Ideen, die ich in letzter Zeit gehört habe, sind z.B. ein Nähsalon (für Leute, die keine Nähmaschine haben und etwas Anleitung und kreative Ideen gebrauchen können) sowie eine Hobby-Schneiderin, die daraus eine Geschäftsidee gemacht hat und ihre Sachen v.a. online verkauft.

    Viel Glück auf jeden Fall!

    die Anonyme von oben :)

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  13. @hannibla: Mit Altorientalistik bist du verdammt nah dran, aber das ist es auch nicht.
    Meine Mitkommilitonen? Besser Komilitoninnen, wir sind ja zu 90% Frauen. (Und die 10% Männer kriegen die Jobs...) Das sind ja nicht so viele, bei uns an der Uni schließen pro Jahr (nicht Semester) 1-2 Leute ab, 3, wenn's wirklich wild wird. Mit dem BA/MA-System ist das jetzt aber überholt, da das Fach fast nur noch als "Reinschnupperstudiengang" im Einheitsbrei versinkt.
    Ach ja, was die machen.
    Freundin 1: Zweitstudium Lehramt Deutsch-Englisch (Eltern zahlen wie schon beim Erststudium.)
    Freundin 2: Zweitstudium Lehramt Deutsch-Geschichte (Eltern zahlen wie schon beim Erststudium.)
    Freundin 3: Zweitstudium Humanitäre Hilfe (Die 8000 Öcken Studiengebühren hatte sie zum Glück aufm Sparbuch.)
    Andere: Promovieren entweder lustlos vor sich hin auf Kosten von Eltern oder Partner, denn eine bezahlte Promotion kann man vergessen. Oder machen auch was Anderes. Eine hat mit viel Glück so einen Halbtagsjob im Ausland ergattert und fliegt da öfter hin. Alles in Allem ein Nullgeschäft, würde ich sagen, aber hey, man hat was vorzuweisen, und wer weiß... nebenbei promoviert sie (auf eigene Kosten, natürlemang).

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  14. @Anonyme: Hui, so viele Ideen! Allein, für die meisten Sachen bin ich echt zu doof. PC - oh nein, zwei linke Hände, ich hab keine Ahnung, wie man prorammiert, und über Bilder ausschneiden bei IrfanView gehen meine Bildbearbeitungsfähigkeiten nicht hinaus. Nähsalon? Ich kann nicht nähen. Das ist schlecht, oder? Sprachen habe ich massenhaft studiert - leider alle tot und nicht gebräuchlich. Und Englisch kann ja jede Sau. Führungen hab ich gemacht, liegt mir tatsächlich. Aber hier ist das alles etwas begrenzt in dieser doofen kleingeistigen Stadt. Und befindet sich in Händen der "Führungsmafia", immer die gleichen Arschgeigen, die alles abgreifen. VHS-Kurs - bin dran. :-)
    Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich mittlerweile frustrationsbedingt für alles viel zu phlegmatisch bin, erst recht für die Selbstständigkeit? Hm...

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  15. @nochmal hannibla: Ach ja, ich les deinen Blog natürlich auch. Wir haben das do ut des-Prinzip ja verstanden. ;-) (Hehe, das war fies, ich weiß!)
    Aber seit du joggst, fühle ich mich fett und minderwertig, wenn ich bei dir reingucke. Das geht ja mal gar nicht, diese Sportbegeisterung...

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  16. Byzantinistik oder Neogräzistik? Das lässt mir ja Ruhe ;-)

    Wie sah denn der eigentliche Plan aus? Also, ich studiere XX (ich komm noch drauf) und dann ...? Denn ich war ja damals so großartig naiv: ich studiere Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft und werde Dozentin. Muahaha ... ja klar, kleine Hannibla, sie warten nur auf dich! Aber als ich dann im ca. 2. oder 3. Semester das ganze Systen so langsam durchschaute, war ich thematisch so Feuer und Flamme, dass ich es trotz bescheidener Jobaussichten auf keinen Fall aufgegeben hätte. "Wird schon irgendwie." Und wurde auch, wenn auch so ganz anders als gedacht und über einige nicht so schöne Umwege. Und am Ziel bin ich auch noch lange nicht, aber ist ok.

    Wie sieht es denn aus mit Verlagen oder XX(ich komm noch drauf!)-Gesellschaften oder Vereinen zur Erhaltung von ... alte Sprachen haben sowas ja gerne mal? Wenn keine Stellen, dann ja vielleicht Netzwerke, die irgendwann mal nützlich sind? Xing wäre sonst noch eine Idee zum Stichwort Netzwerken.

    Und ich bin nun fünf Monate Nichtraucherin, wenn ich das Laufen nicht so zelebrieren würde, wäre die Rückfallgefahr vermutlich größer ;-) Die Sportbegeisterung ist mehr als Motivation für mich denn als Ällahbätsch für die anderen gedacht, fettundminderwertigblawasnquatschmaaaaaan ... Aber ich werde mich um thematische Abwechslung bemühen, hehe. Ach do ut des ... Ich setze "alles kann, nichts muss" dagegen ;-P

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  17. Despicable_Me grad mal ausgeloggt24. Januar 2013 um 15:56

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  18. Nochmal uneingeloggt24. Januar 2013 um 15:57

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  20. Nicht zu vergessen:
    "Sie sollten außerdem über einen Knackarsch verfügen, denn wenn unsere männlichen Kollegen was für's auge geboten kriegen, arbeiten sie viel effizienter."

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